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Vor der Reise
Schon im Januar dieses Jahres wussten wir, dass dieses Jahr etwas Besonderes werden wird. Nebst meinem 30igsten Geburtstagen waren noch unsre Hochzeit auf den 6. September sowie 3 Wochen später der Start zu unserer Reise geplant. Je näher der Hochzeitstermin kam umso weniger Zeit hatten wir für die Reisevorbereitungen. Nach der Hochzeit mussten wir dann noch unser ganzes Hab und Gut zu meinen Eltern bringen und dort einstellen, sowie das ganze Haus von Oben bis unten Putzen. Alles Notwendige für die Reise mussten wir irgendwie noch nebenbei erledigen. Ja es war schon eine anstrengende Zeit. Ich will aber an dieser Stelle nicht Jammern, immerhin können wir dann am 1.Oktober für 1 Jahr lang Ferien auf der ganzen Welt machen. Das allerschlimmste aber ist allen Freunden, Verwandten und Eltern leben wohl zu sagen. Es war ganz schön alle zusammen nochmals am letzten Abend zu treffen und mit Ihnen zusammen zu sein. Vielen Dank nochmals an dieser Stelle. Vielleicht hat man es nicht auf den ersten Blick gesehen aber 1 oder auch 2 Tränchen sind da schon geflossen.
Die Letzte Nacht verbrachten meine Frau und ich getrennt voneinander. Nicht weil wir uns nicht mögen, sondern weil keiner von Uns in dieser Nacht nicht bei seinen Eltern schlafen wollte! (Gut bei mir war ja auch noch Bobbi!). Nach dem Kofferpacken versuchte ich mich hinzulegen, ich wusste wir müssen um 4.30 Uhr in der Früh los. Ich konnte aber überhaupt nicht einschlafen, zu Vieles ist mir noch durch den Kopf gegangen.
Geschrieben von Peter
Tag 1 und 2 Von Zürich nach Sydney (Mittwoch 1. bis Donnerstag 2. Oktober 2008)
Als ich um 4 Uhr geweckt wurde, war mein erster Gedanke: „Verdammt, jetzt wäre ich so schön eingeschlafen!“ Aber weiterschlafen konnte ich sowieso nicht mehr. Schnell unter die Dusche, Gepäck ins Auto geladen, Nicole mit Mama abgeholt und schon war der nächste traurige Moment, Abschied von Bobbi nehmen. Danach sollte es aber losgehen. Zu Fünft sind wir also nach Zürich gefahren. Da hiess es dann schnell einmal Abschied von unseren Eltern nehmen! Nochmals sind Tränen geflossen, aber wie es Anissa mein Gotta-Meitli so schön gesagt hat: „Wir gehen ja in die Ferien, das ist doch etwas schönes!“
Danach kam eigentlich ein für mich eher unangenehme Angelegenheit, nämlich sehr lange fliegen! Der Flug nach London war gerade noch schön und gut: Wieder einmal im Flieger sitzen, Start und Landung miterleben, sowie fliegen halt ist…. Aber eben Dieser Flug dauerte gerade einmal nur zwei Stunden. Ab London mussten wir dann für ca. 14 Stunden in einen Flieger sitzen, bis wir in Singapur waren. Da durften wir schnell für 30 Minuten aussteigen, so dass der Flieger gereinigt und aufgetankt werden konnte. Dann ging es dann allerdings wieder für ca. 8 Stunden weiter nach Sydney. Dort angekommen fuhren wir schnell mit dem Taxi in unser Hotel wo wir zuerst einmal die Vorzüge einer Dusche und einer richtigen Toilette genossen.
Mit der Anfahrt zum Flughafen allen Aufenthalten und Zwischenstopps waren wir ca. 30 Stunden unterwegs. Ach übrigens Hut-Träger aufgepasst! Ich musste meinen Hut auf dieser Strecke sicher dreimal vom Kopf nehmen: Sicherheitsbeamte vermuteten Kiloweise Sprengstoff unter meinem Hut! J
Geschrieben von Peter
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