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254. Honolulu (Donnerstag, 11. Juni 2009)

Wieder einmal war es soweit: Einen ganzen Tag lang im Flugzeug sitzen. L Die erste Etappe startete morgens um 6.30 Uhr von Quito in Richtung Miami. Um 4.00 Uhr standen wir auf und wollten eigentlich schnell auschecken. Die Rezeption war jedoch schon von einer Gruppe junger Männer belegt und anscheinend hatte der Nachtportier irgendwelche technischen Probleme. Wir warteten geduldig bis wir dann glücklicherweise von einem zweiten Angestellten bedient wurden. Erst im Nachhinein realisierten wir, dass es sich bei dieser Gruppe Männer vermutlich um das ecuadorianische Nationalfussballteam handelte....

Am Flughafen erlebten wir einige unheimliche Minuten. Wir hatten schon eingecheckt und warteten an unserem Gate bis wir in unser Flugzeug einsteigen konnten. Plötzlich begann ein Mann im Gate nebenan wild um sich zu schreien. Es war einfach unheimlich. Man stelle sich einmal vor, dass in dieser Halle über 200 Menschen auf ihren Flug warteten. Doch als der „Spinner“ loslegte, wurde es Mucksmäuschen still. Ich glaube in diesem Moment hätte man eine Fliege atmen hören! Zum Glück war unser Gate durch eine Stellwand abgetrennt. Wir konnten ihn also nicht sehen. (Gedanklich suchten wir schon nach einem Versteck, falls der noch eine Knarre ziehen würde....). Der Delinquent beruhigte sich erst als er dann vom Sicherheitsdienst abgeführt wurde.

Der Flug selber war mit 4 Stunden schnell vorbei und uns stand nun die nächste Herausforderung bevor: Die Einreise in die USA. Es kam wie es kommen sollte. Wir standen an, wurden wegen fehlender Formulare zurückgewiesen, füllten die gewünschten Formulare aus, standen wieder an, gaben Fingerabdrücke und liessen uns fotografieren, beantworteten Fragen, fassten unser Gepäck, gaben unser Gepäck wieder ab, standen schon wieder an, zogen unsere Schuhe aus, liessen uns untersuchen und schlussendlich mussten wir rennen um den nächsten Flug zu erwischen! L

Die nächsten beiden Flüge verliefen wieder ruhig. Hundemüde erreichten wir abends um 21.00 Uhr den Flughafen in Honolulu. Sehr schnell suchten wir ein Hotel in der Umgebung und wurden auch fündig. Im Best Western liessen wir uns nieder und hauten uns aufs Ohr.

Geschrieben von Peter

 

 

255. Ewa Beach (Freitag, 12. Juni 2009)

Die Zeitumstellung von –5 Stunden bereitete mir grosse Mühe. So lag ich um 4.00 Uhr morgens hell wach im Bett und versuchte krampfhaft wieder einzuschlafen. Doch das anschliessende Nickerchen war von kurzer Dauer ... bereits um 8.00 Uhr starteten wir in den neuen Tag und ins Abenteuer Hawaii!

Nach einem ausgiebigen Frühstück begaben wir uns mittels Hotelshuttle zur Autovermietungsgesellschaft. Die nette Dame am Check-in Schalter mühte sich mit all unseren Dokumenten wie Schweizer Führerschein, Internationalem Führerschein, Pässe, Adressangaben in Hawaii sowie der unverzichtbaren Kreditkarte ab. Nach ca. einer Viertelstunde war der Papierkrieg beendet und wir standen vor unserem Chevrolet Economy (4-türig) in knall roter Farbe. Wow, was für ein modernes Auto!

Bereits nach 15 Minuten Autofahrt (wieder auf der rechten Fahrspur .... Hilfe).erreichten wir unser Miethäuschen in Ewa Beach. Es handelt sich um ein kleines, älteres Cottage (für max. 4 Personen) mit Beachfront. Wow, die Aussicht auf das azurblaue Meer und auf Waikiki ist einfach fantastisch ...

Nach der Shoppingtour widmeten wir uns den Pflichten des Haushalts wie Wäsche waschen, Kochen

Geschrieben von Nicole

 

 

256. Ewa Beach (Samstag, 13. Juni 2009)

Nach der ersten Nacht in unserem neuen Zuhause erwachten wir relativ früh am Morgen. Wahrscheinlich läuft unsere inner Uhr immer noch nach ecuadorianischer Zeit. War aber eigentlich egal, da wir uns jetzt endlich von den Strapazen der letzten Tage erholen konnten. So bestand das Tagesprogramm mehrheitlich aus Herumliegen, Fernsehen und Essen. Nicole genoss die Sonne von Hawaii, während ich mich von einem „Al Bundi“ Marathon im Fernsehen berieseln liess.

Am Nachmittag erkundeten wir noch ein bisschen die Umgebung und fanden dabei einen etwas günstigeren Lebensmittelladen. Später gab es dann noch eine ausgiebige Skype-Session mit unseren Daheimgebliebenen ...

Geschrieben von Peter

 

 

257. Ewa Beach (Sonntag, 14. Juni 2009)

Seit nun mehr als 8 Monaten hatten wir kein festes Domizil mehr. Nun besitzen wir wieder eine Adresse und eine Telefonnummer! Ein wirklich komisches Gefühl J.

Unser neues zu Hause ist wahrlich das Paradies. Ein kleines, älteres Häuschen umgeben von Palmen und Beachfront! Hektik kommt da wahrlich nicht auf! So genossen wir den heutigen Tag in unseren Liegestühlen!

Geschrieben von Nicole

 

 

258. Ewa Beach (Montag, 15. Juni 2009)

Zurzeit faulen wir noch immer auf unserem Sofa bzw. Liegestuhl dahin! Wir geniessen das totale „dolce far niente“ und machen eigentlich nichts. J Und doch waren wir heute in einem „Walmart“ und besorgten uns noch einige Sachen, die uns hier im Haus fehlen. Abgesehen davon, dass wir noch unsere Homepage aktualisierten, gibt es wirklich nicht viel zu berichten. Darum bitte ich den Leser höflichst um Entschuldigung für diesen rekordverdächtig kurzen Tagesbericht... J

Geschrieben von Peter

 

 

259. Ewa Beach (Dienstag, 16. Juni 2009)

Nach einem ausgiebigen Frühstück begaben wir uns auf Erkundungstour. Ewa Beach ist kein kleines, unbekanntes Dörfchen. Nein, für unsere Verhältnisse handelt es sich um eine kleine Stadt. Mit ca. 14'000 Einwohnern, mehreren Einkaufszentren, Fast Food Shops und einem Spital hat Ewa Beach städtischen Charakter. Glücklicherweise befindet sich unser neues zu Hause nicht mitten im Zentrum, sondern direkt am Beach!

Geschrieben von Nicole

 

 

260. Ewa Beach (Mittwoch, 17. Juni 2009)

Die Vorfreude auf den Besuch von Andrea und Urs steigt allmählich ins unermessliche. Bald werden sie in Honolulu landen und uns hier in Ewa Beach Gesellschaft leisten. Urs und ich freuen uns riesig auf ein gemeinsames Computerspiel. Beide sind wir begeisterte Computerspiel-Liebhaber und haben seit Monaten kein (richtiges) Spiel mehr gemacht. Wir können jedoch nicht Nächtelang durchzocken wenn unsere „weiblichen FreundeJ“ nichts zu tun haben. Aus diesem Grunde besorgte ich (von einer eher zweifelhaften Quelle) eine ganze Staffel der Lieblingsserie von Andrea und Nicole. Auf jeden fall läuft die Internetleitung fast heiss in den letzten Tagen. Ach Übrigens, wir verkommen langsam total zu Amerikanern, denn heute haben wir absolut nichts unternommen. (Abgesehen von Essen und herumliegenJ)

Geschrieben von Peter

 

 

261. Ewa Beach (Donnerstag, 18. Juni 2009)

Der heutige Tag stand ganz im Zeichen von bädala und sünnala. So packten wir unsere „sieben Sachen“ und begaben uns ins Ko Olina Resort. Ein kleines Paradies von 259 ha mit Hotels (Mariott), Ferienhäusern, einem Golfplatz, einem Schiffshafen und mehreren künstlich angelegten Lagunen. Genau so hatten wir uns Hawaii vorgestellt! Ein wunderschönes Plätzchen, wir kommen wieder ...

Geschrieben von Nicole

 

 

262. Ewa Beach (Freitag, 19. Juni 2009)

Nur noch zwei Tage! Langsam gehen uns die Ereignisse aus, welche wir hier schildern können. Heute war (wie schon die ganze Woche) gar nichts los. Ich bin überzeugt, dass am Sonntag diese Flaute zu Ende sein wird. Bis dahin heisst es „Tee trinken“. Bei diesen Temperaturen hier ist „Tee“ jedoch sicher fehl am Platz. Mein persönlicher „Pro Kopf Eiswürfel Verbrauch“ ist weit über dem Durchschnitt. Ist ja auch kein Wunder.....Die letzten 8 Monate hatten wir keinen so riesigen Kühlschrank...

(Für mich persönlich ist das der nichts-aussagendste Tagesbericht den ich je geschrieben habe. J )

Geschrieben von Peter

 

 

263. Ewa Beach (Samstag, 20. Juni 2009)

Seit einer Woche nennen wir das Cottage in Ewa Beach unser Eigen. Doch eine feste Bleibe führt auch zu Verpflichtungen. So war seit langer, langer Zeit wieder ein Hausputz fällig. So verbrachten wir den ganzen Tag mit schrubben, waschen, aufräumen etc. Natürlich wollten wir bei unseren lieben Freunden auch einen guten und vor allem „sauberen“ Eindruck hinterlassen.

Geschrieben von Nicole

 

 

264. Ewa Beach (Sonntag, 21. Juni 2009)

Heute war es endlich soweit, die lange Wartezeit hatte ein Ende. Nun sind wir seit ungefähr 9 Monaten am Reisen und hatten keinen Menschen gesehen, den wir kennen. So war die Freude auch riesengross als wir endlich Andrea und Urs am Flughafen (mit einem typischen Hawaii-Blumenkranz) begrüssen konnten. Zusammen fuhren wir dann direkt in unser Haus, wo sich unsere Freunde zuerst einmal einrichten konnten. Wir waren uns alle einig, dass wir heute gar nichts mehr Grosses unternehmen werden. So hatten Urs und Andrea erst einmal Zeit sich einzurichten. Ich glaube auch Sie freuten sich riesig über das kleine Häuschen, das Meer und unsere Gesellschaft.

Später am Nachmittag liessen wir es uns dennoch nicht nehmen, zusammen in ein Einkaufsladen zu fahren. Wir wollten noch einige Lebensmittel besorgen, welche Andrea und Urs mögen. Jedoch glaube ich, dass Andrea und Urs etwas überfordert waren als wir den „riesigen“ amerikanischen Konsumtempel betraten. Für die letzten drei Monate waren sich die beiden wohl eher an den kleinen „Tante Emma Laden“ gewöhnt. J  

Geschrieben von Peter

 

 

265. Ewa Beach / Ko Olina Resort (Montag, 22. Juni 2009)

Ein guter Start in den Tag beginnt mit dem deftigen Frühstück. Daher stand ein Besuch im Fastfood-Restaurant Denny’s an. Andrea und Urs waren vom riesigen und kalorienreichen Angebot total begeistert und entschieden sich für ein typisch amerikanisches Frühstück: Pancakes, Toast, Eier, Speck, Würstchen etc.

Gut gestärkt ging’s in den Walmart. Hier besorgten wir uns eine Schnorchel-Ausrüstung. Denn wir wollen Hawaii nicht nur von Oben sondern auch von Unten erkunden J. Mit einem kompletten Schnorchel-Set (Maske, Schnorchel, Flossen) ausgerüstet, fuhren wir weiter ins Ko Olina Resort. Die hübschen, türkisblauen Lagunen gesäumt von Palmen-Hainen lässt das Hawaii-Feeling richtig auflegen. Natürlich hüpften wir sofort ins erfrischende Nass und genossen eine ausgiebige Schnorchel-Tour. Die Unterwasserwelt bot ein riesen Highlight: Wasserschildkrötli.

Geschrieben von Nicole

 

 

266. Ewa Beach / Waikiki (Dienstag, 23. Juni 2009)

Für heute war ein Besuch im Aquarium in Honolulu geplant. Nur schon die Fahrt von Ewa Beach durch Honolulu war sehenswert. Irgendwo zwischen den Hoteltürmen und Touristenmassen fanden wir einen Parkplatz und genossen die Umgebung vom legendären Waikiki-Beach. Das Aquarium war schnell gefunden und genauso schnell wieder verlassen. Nicole und ich waren uns von Australien und Neuseeland etwas grössere Aquarien gewöhnt. Es war aber trotzdem schön und wir sahen ein paar interessante und schöne Meeresbewohner. Nach dem Aquarium verpflegten wir uns in einem nahe gelegenen Restaurant mit guter Sicht auf dem Waikiki-Strand. (Wir würden nicht freiwillig zwischen all den Leuten und ohne Schattenmöglichkeit hier liegen wollen.)

Nach dem Essen wanderten wir auf den 232 Meter hohen „Diamond Head“. Von diesem längst erloschenen Vulkan hat man eine wunderschöne Sicht auf ganz Honolulu. Der Auf- und Abstieg führte teilweise über steile Treppen, durch Tunnels und startete inmitten des Kraters. Typisch Amerika, hier kann man mit dem Auto durch einen Tunnel direkt in einen Vulkankrater fahren.

Am Abend bereiteten wir uns schon für den nächsten Tag vor. Der Flug auf die Nachbarinsel „Big Island“ war sehr früh am Morgen eingeplant.

Geschrieben von Peter

 

 

267. Big Island (Mittwoch, 24. Juni 2009)

Gleich nach Sonnenaufgang standen wir mit voll gepackten Koffern am Flughafen von Honolulu. Mit einem kleinen Flugzeug gelangten wir zu unserem nächsten Abenteuer: Big Island. Big Island ist nicht nur grösser als alle anderen Inseln Hawaiis zusammen, sondern auch die vielseitigste Insel. Hier finden sich alle Landschaftsformen der gesamten Inselkette. Wüste und Regenwald, grün überwucherte Steilküste und Kraterlandschaft, die beiden höchsten Berge der Erde (vom Berfuss am Meeresgrund aus gemessen), riesige Rinderfarmen, ein aktiver Vulkan sowie Strände mit weissem, schwarzem oder grünem Sand ....

In Hilo nahmen wir das Mietauto in Empfang. Bei unserem fahrbaren Untersatz handelte es sich um ein Cabrio! Doch unsere gute Laune wurde durch das schlechte Wetter getrübt. So düsten wir mit geschlossenem Verdeckt in Richtung Volcano National Park.

Nirgendwo sonst auf der Welt hat man die Möglichkeit, den Vulkanismus ohne nennenswerte Gefahren derart hautnah kennen zu lernen wie im Hawaii Volcanoes National Park. Natürlich wollten auch wir diesem Spektakel beiwohnen. So informierten wir uns im Visitor Center über die besten Aussichtspunkte und die aktuellsten Lavaflüsse.

Herzstück des Parks ist der riesige Kilauea-Krater. Der Kilauea ist derzeit einer der aktivsten Vulkane auf dem Planeten Erde und einer der am meisten von Touristen besuchten aktiven Vulkane. Der jüngste Ausbruch dauert seit Januar 1983 an und nun steigt aus dem Krater eine stinkende und giftige Rauch-/Dampfwolke auf. Leider vermischte sich das grau der Vulkanwolke mit dem grau des Himmels ... grau in grau so zu sagen.

Unsere Besichtigung führte uns weiter zu den Sulphur Banks, den Steam Vents, ins Volcano Observatory, dem Krater-Rand entlang, in den Thurston Lava Tunnel und an die Küste.

Abends machten wir uns erneut auf den Weg in Richtung Küste. Hier wollten wir – bei absoluter Dunkelheit – die rötlich glühende Lava beobachten, wie sie ins Meer fliessen. Leider war ausser Dampf und ein rötliches Glühen in den Wolken nichts weiter zu sehen. Einwenig enttäuscht zogen wir von dannen.

Unser heutiges Domizil (ein Cabin auch liebevoll „Pilz“ gennant) war wirklich sch... In einer solch erbärmlichen Hütte hatten wir noch nie übernachtet. Doch trotz der misslichen Umstände waren wir ununterbrochen am gigala ...

Geschrieben von Nicole

 

 

268. Big Island (Donnerstag, 25. Juni 2009)

Die Nacht verbrachten wir erstaunlich gut in unserem „Knusper-Häuschen“. So wie ich das gehört habe, hatte bis auf Andrea keiner von uns kalt. Nach rauch stinkend, etwas Müde und hungrig verliessen wir den von mir genannten „Pilz“(Es fehlten lediglich noch die Schlümpfe die darin wohnen). Der Weg führte uns in Richtung Westküste von „Big Island“. Unterwegs besuchten wir einen Strand mit schwarzem Sand und Wasserschildkröten und wir genossen ein Frühstück in der südlichsten Bäckerei von Amerika....oder Hawaii?....oder der nördlichen Hemisphäre?...Ich weiss es nicht. Auf jeden Fall war es eher ein Souvenirladen als eine Bäckerei. Es schmeckte trotzdem und kurz darauf ging die Fahrt auch schon weiter. Nach einigen Zwischenhalten mit schönen Ausblicken erreichten wir unser Hotel in „Kailua-Kona“. Endlich konnten wir uns unter der Dusche den „feinen“ Rauchgeschmack abwaschen. Wir hatten nicht viel zeit für ein Mittagessen und so mussten wir schon bald für die beste Attraktion dieser Insel (Zumal empfinde ich als Astronomiefreund es so...) parat sein.

Mit einem 4x4 Bus der 12 Passagieren Platz bot. Erklommen wir den erloschenen Vulkan „Mauna Kea“ Die Strecke führte innerhalb zwei bis drei Stunden von Meereshöhe bis auf 4205 Meter über dem Meer! Irgendwo dazwischen hielten wir für ein Nachtessen an. Der Zwischenhalt war jedoch eher gedacht um uns an die Höhe zu gewöhnen. Oben angekommen kam ich nicht mehr aus dem staunen heraus. Einfach Traumhaft. Unter uns sahen wir das dichte Wolkenmeer und direkt vor unserer Nase ging die Sonne unter. Die riesigen Kuppeln der Teleskope spiegelten das rote Licht der Abendsonne und verliehen dem ganzen eine magische Stimmung. Der Aufenthalt war nur sehr kurz, denn die Höhe und Kälte hier war nur mit Mühe auszuhalten. Der ganze Aufwand hatte sich aber spätestens jetzt gelohnt!

Etwas unterhalb der Bergspitze baute unser Guide ein „kleineres“ (12 Zoll Celestron) Teleskop auf und wir konnten den Sternenhimmel von einem der weltweit besten Standpunkte beobachten. Es war einfach traumhaft. Wir hatten eine „Hammersicht“ auf die Sterne und auch unser Guide machte eine professionelle Führung. Ich kam nicht mehr aus dem staunen heraus. So sahen wir gleichzeitig Das Kreuz des Südens und den Polarstern. Ich sah zum ersten Mal unseren Nachbarstern „Alpha Centauri“. Die hellen Wolken am Himmel entpuppten sich als die Milchstrasse wie ich Sie noch nie gesehen habe. Kurz und knapp: Einfach nur Geil!

Geschrieben von Peter

 

 

269. Big Island (Freitag, 26. Juni 2009)

Den letzten Tag auf Big Island wollten wir nochmals voll ausnützen. So kurvten wir bereits frühmorgens mit offenem Verdeck der Küste entlang und suchten das Captain Cook Monument. Doch die auf der Karte eingezeichnete Strasse war unauffindbar. An einer dem Monument nahe gelegenen Tankstelle informierten wir uns über die Anfahrt. Einwenig enttäuscht nahmen wir zur Kenntnis, dass das Monument nur vom Wasser aus oder zu Fuss besichtigt werden konnte. Leider liess unser Zeitplan keine solchen Exkursionen zu.

Im Spencer Beach Park legten wir nochmals eine kurze Foto-Pause ein. Dieser Park zeichnet sich durch exzellente Picknickmöglichkeiten und durch seinen knapp einen Kilometer langen Bilderbuch-Sandstrand aus. Viele halten ihn deshalb für den schönsten Beach Park Big Islands.

Ganz nach Schweizer Art erreichten wir pünktlich den Flughafen in Hilo. Auch unser Rückflug dauerte nur wenige Minuten und so erreichten wir am späteren Nachmittag Honolulu. Natürlich kamen wir gleich wieder in den Abendverkehr und benötigten nochmals eine 1 Stunde Autofahrt bis nach Ewa Beach. Wir freuten uns riesig auf unser zu Hause und genossen einen gemütlichen Abend in den eigenen vier Wänden.

Geschrieben von Nicole

 

 

270. Ewa Beach (Samstag, 27. Juni 2009)

Nach der endlos langen und durchzockten Nacht waren Urs und ich froh, dass wir heute Morgen ausschlafen konnten. Wir hatten für heute einen Ruhetag eingeplant und so wurde dementsprechend auch wenig unternommen. So fanden wir Zeit die unzähligen Fotos der letzen Tage zu bearbeiten, einige Tagesberichte zu schreiben und natürlich zu Relaxen. Später bequemten wir uns noch in einen Essensladen um unser Nachtessen einzukaufen.

Geschrieben von Peter

 

 

271. Ewa Beach / Honolulu (Sonntag, 28. Juni 2009)

Da die meisten Geschäfte / Shopping Center sieben Tage die Woche ihre Pforten offen haben, standen an diesem „heiligen“ Sonntag einen Ausflug nach Honolulu auf dem Programm. Unsere erste Anlaufstelle war der International Marketplace. Er ist nicht zu übersehen, denn er wurde um einen riesigen Banyan-Baum herumgebaut. Nur an wenigen Stellen der Welt wird man derart vielen Modeschmuck- und Sonnenbrillen-Händlern auf so kleiner Fläche begegnen. Auch die üblichen Hawaii-Hemden, T-Shirts und kitschige Souvenirs gibt es hier in massen.

Andrea und ich führten unsere Shopping-Tour im Ala Moana Shopping Center weiter. Das Ala Moana umfasst über 290 einzelne Läden und vier Warenhäuser sowie über 70 Restaurants/Fastfood-Store. Lange Zeit hindurch war es das grösste Shopping Center der USA; mittlerweile gehört es zu den zehn grössten des Landes. Die Einheimischen (auch unsere geliebten Männer) kommentieren es mit „der Traum der Frauen, der Albtraum der Männer“. Nirgendwo in Hawaii hat man eine grössere Auswahl als hier. Also meines Erachtens, eine Sehenswürdigkeit für sich!

Geschrieben von Nicole

 

 

272. Ewa Beach / Wet’n’Wild (Montag, 29. Juni 2009)

Der „Wet’n’Wild“ Wasserpark ist etwa das gleiche wie das „Alpamare“ in der Schweiz. Der wesentliche Unterschied besteht darin, dass der Park hier im freien steht. Nach etwa 30 Minuten fahrt standen wir um 11.00 Uhr vor den Toren des Wasserparks. In der Hoffnung wenige Leute anzutreffen, wählten wir für den Park diesen Montag aus. Diese Taktik zahlte sich dann auch aus und wir mussten selten länger als 10 Minuten anstehen. Es hatte zwar einige interessante und auch lustige Rutschbahnen, jedoch war der Wasserpark kleiner als das Alpamare. Urs und mich störte dies wenig, denn für unser „Ferien-Spass-Konkurenz-Kampf“ waren die wesentlichen Elemente vorhanden. (Wer ist wohl schneller auf der „Parallel-Rutschbahn“... J ) Es ist immer wieder interessant was in diesem Land so vor sich geht. Auf der einen Seite kann man als Laie für wenig Geld mit einer Kalaschnikow in der Gegend herumballern und auf der anderen Seite herrschen die grössten Sicherheitsvorkehrungen um eine Wasserrutschbahn zu benutzen. Es war nicht selten, dass an einer absolut harmlosen Wasserrutsche Zwei Leute gleichzeitig (Mit Rettungsboje) für Sicherheit sorgten. (Das System mit den grünen und roten Ampeln an den Rutschen wurde offensichtlich nicht in Amerika erfunden)

Hungrig verliessen wir am Nachmittag den Park und machten uns auf Essensuche. Zuhause angekommen liessen wir den Abend mit „Desperate Housewifes“ und Computerspielen ausklingen.

Geschrieben von Peter

 

 

273. Ewa Beach / Pearl Harbor (Dienstag, 30. Juni 2009)

Heute stand der beliebteste Anlaufpunkt für Touristen auf dem Programm: Pearl Harbor. Durch den japanischen Angriff auf Pearl Harbor, der den Eintritt der USA in den Zweiten Weltkrieg auslöste, wurde der Hafen weltbekannt. Der Luftangriff erfolgte in den Morgenstunden des 7. Dezember 1941. Die Schreckensbilanz bei den Amerikanern: mehr als 2'400 Tote, etwa 1'200 Verletzte, 8 versenkte beziehungsweise gestrandete und 13 beschädigte Schiffe, 188 zerstörte und 159 beschädigte Flugzeuge.

Noch bevor wir das Gelände zum U.S.S. Arizona Memorial, zur U.S.S. Bowfin und zur U.S.S. Missouri betraten, wurden unsere Bauchtaschen, Rücksäcke und Kamerataschen von den Sicherheitsbeamten verwahrt. Auch hier haben sich die Sicherheitsmassnahmen nach dem Anschlag vom 11. September 2001 verschärft!

Nach dem Sicherheitscheck mussten wir wieder Schlange stehen. Zuerst ergatterten wir die kostenlosen Tickets für das U.S.S. Arizona Memorial und danach kauften wir uns noch die Eintrittskarten zur U.S.S. Bowfin, zur U.S.S. Missouri und fürs Pacific Aviation Museum.

Vor der Führung zum U.S.S. Arizona Memorial besuchten wir die U.S.S. Bowfin Submarine. Wir kämpften uns durch das enge Innenleben einer mit Torpedos ausgestatteten Riesenmaschine.

Das U.S.S. Arizona Memorial markiert die Ruhestätte von 1’102 Soldaten, die beim Untergang der USS Arizona ums Leben kamen. Das Schiff mit seiner Besatzung wurde nie geborgen und liegt heute immer noch auf dem Grund von Pearl Harbor. Über dem Wrack der Arizona wurde eine schwimmende Gedenkstätte verankert. Das Öl, das noch heute aus dem Wrack austritt und das man an der Wasseroberfläche beobachten kann, wird auch „Tränen der Arizona“ genannt.
Nach einem etwa 30 Minuten langen Dokumentarfilm über den Angriff vom 7. Dezember 1941 gelangten wir mit einem kleinen Boot zur Gedenkstätte. Eine seltsame Stimmung machte sich breit. Wir beobachteten die im Öl schwimmenden Fische und studierten andächtig die an der Gedenktafel aufgelisteten Namen.

Mit einem Shuttle-Bus gelangten wir zum Schlachtschiff U.S.S. Missouri. Im Jahr 1999 wurde es von der Westküste der Vereinigten Staaten nach Pearl Harbor verlegt und im rechten Winkel zum U.S.S. Arizona Memorial angedockt. Auf dem Deck dieses Schiffes kapitulierten die Japaner in der Bucht von Tokio und beendeten damit den Zweiten Weltkrieg. Die Kopplung der beiden Schiffe wurde zu einem eindrucksvollen Symbol für den Beginn und das Ende der Teilnahme der Vereinigten Staaten an dem blutigsten Krieg, den die Welt je gesehen hatte.
Unsere geliebten Männer waren vom Schlachtschiff restlos begeistert und inspizierten jede Kanone, jede Schusswaffe, natürlich die Brücke und jeden zugänglichen Raum ...
J. Auch mich hatte der Kahn schwer beeindruckt und wieder einmal stellte ich mir die Frage: Wie kann soviel Stahl und Beton schwimmen?

Zum Abschluss unserer Besichtigungstour begaben wir uns in Pacific Aviation Museum. Dort kamen wir nochmals in den Genuss eines Kurzfilmens über den Angriff auf Pearl Harbor. Danach ging es durch die Ausstellung im Hangar 37, der nicht nur historische Flugzeuge aus der Zeit des Angriffs zeigt, sondern auch die damaligen Lebensumstände schildert. Peter und Urs liessen es sich nicht nehmen und setzten sich in die interaktiven Flugsimulatoren und spielten 2. Weltkrieg.

Ein herrlicher Jungs-Tag ging zu Ende J!

Geschrieben von Nicole

 

 

274. Ewa Beach / Hanauma Bay (Mittwoch, 1. Juli 2009)

Mit unseren neuen Schnorchelausrüstungen machten wir uns heute Morgen zu einem der besten Schnorchelplätze in Hawaii auf. Die „Hanauma Bay“ entstand durch vulkanische Aktivität (Wie der ganze Rest von Hawaii) und beherbergt heute ein zum grössten Teil abgestorbenes Korallenriff. Mit Einer Million Besuchern pro Jahr ist es auch nicht verwunderlich, dass man hier in ein paar Jahren nicht mehr viel sehen wird. So waren wir auch nicht verwundert, als man uns beim betreten zuerst ein 15 Minuten langes Video über die Verhaltensregeln zeigte. Der Inhalt des Videos war wieder Einmal typisch Amerika. Die einzige Botschaft darin bestand eigentlich nur darin, dass man unter Wasser nichts anfassen soll. Vermutlich hängt das mit den Klagen zusammen, welche ein unvorsichtiger und von einer Moräne gebissener Besucher gegen den Nationalpark einreichen könnte.

Der Anblick vom Parkplatz über die gesamte Bucht war jedoch Traumhaft. Nach einem kleineren Fussmarsch zum Strand hinunter ging es dann auch gleich los zum Schnorcheln. Wir sahen etliche kleinere und auch grössere Fische. Nicole und ich kannten viele von diesen Arten schon von Fidschi und den Galapagosinseln. Nach etwa 20 Minuten, wir waren etwa 150 Meter weit vom Strand entfernt, ertönte eine schrille und laute Sirene. Was nun? Da wir nicht genau wussten was der Alarm zu bedeuten hat versuchten wir so schnell wie möglich das Ufer zu erreichen. Nicole dachte das jemand am ertrinken ist, Andrea und ich dachten eher an einen Haialarm. Sicher am Ufer angekommen vernahmen wir, dass es sich bloss um einen „Tsunami-Test-Alarm“ handelte. Jedenfalls hätten wir uns im Notfall richtig verhalten... J

Nach ein paar weiteren schönen „Schnorchel- Einheiten“ machten wir uns hungrig auf den Heimweg. Natürlich führte uns unser Weg mitten durch den „Berufsverkehr“. Es ist schon krass was die Hawaiianer für ein Verkehrsproblem haben.

Geschrieben von Peter

 

 

275. Ewa Beach (Donnerstag, 2. Juli 2009)

Heute war wieder einer dieser „faulen“ Tage. Peter verschlief beinahe den ganzen Tag, während Andrea, Urs und ich uns durch den K-Mart kämpften. Natürlich durfte auch heute nicht ein Bad im Meer fehlen.

Geschrieben von Nicole

 

 

276. Ewa Beach / Inselumrundung (Freitag, 3. Juli 2009)

Im Reiseführer steht: für eine Inselumrundung mit dem Bus benötigt man ungefähr 4-5 Stunden. Wir dachten uns mit dem Auto ist man schon einwenig schneller unterwegs. So kam es, dass wir am Morgens um 10.00 Uhr in Richtung Norden losfuhren. Den ersten Stopp machten wir an der „Dole Plantage“. Genau, von dort kommen die Bananen und Ananas welche in Schweizer Supermärkten im Regal stehen. Von der Planatage selber bekamen wir nicht sehr viel zu sehen. Es gab jedoch einen Garten für Besucher wo diverse Pflanzen bestaunt werden konnten. Das eigentliche Highlight war jedoch eines der weltweit grössten Maislabyrinthe. Natürlich entfachte sich sofort wieder der „Ferien-Spass-Konkurenz-Kampf“ zwischen Urs und mir. So versuchte er und Andrea das Labyrinth schneller zu lösen als Nicole und Ich. Mit seinem hoch entwickelten Orientierungssinn hätte Urs eigentlich sehr gute Chancen gehabt. Doch diesmal wendete sich das Blatt zu unseren Gunsten. (Gegen Andrea alleine hätten wir vermutlich keine Chance gehabt. Aber Urs mussten wir sogar zum Ausgang führen. Der Arme fand ja nicht mal das Auto auf dem Parkplatz! J )

An wunderschönen Küstenabschnitten und einem Mittagessen ging es weiter zur „Kualoa Farm“. Hier machten wir eine geführte Tour zu Drehorten diverser Filme. So sahen wir einen berühmten Baum aus „Jurrasic Park“, ein Fussabdruck von „Godzilla“ oder einen „Golfplatz aus Lost“. Wir fragten uns wie echt das Zeugs hier alles ist genossen jedoch die spektakuläre Landschaft. Nach der einstündigen Busfahrt stiegen wir wieder in unser Auto und fuhren weiter der Küste entlang.

Irgendwo im Nordosten der Insel machten wir einen Halt für ein kurzes Bad im Meer bevor es dann wieder zurück nach „Ewa Beach“ ging.

Geschrieben von Peter

 

 

277. Ewa Beach / Independence Day (Samstag, 4. Juli 2009)

Den Independence Day liessen wir gemütlich angehen. Mussten doch alle Kräfte für einen lustigen und langen Abend aufgespart werden. So verbrachten wir den Vormittag mit sünnala, fernseh gucka und internetla.

Am Nachmittag fuhren wir mit dem Expressbus von Ewa Beach nach Waikiki. Peter und Urs wollten sich unbedingt noch einen Traum erfüllen:

Kleiner Eintrag von Peter: Eigentlich sind Urs und Ich überhaupt keine Fans von echten Schusswaffen. So wundert es auch nicht, dass wir beide nicht im Militär waren und noch nie in unserem Leben geschossen haben. Doch wir konnten nicht widerstehen als uns spontan auf der Strasse ein Flyer in die Hände gedrückt wurde. Für ein paar Dollar kann man hier in Amerika die unglaublichsten Dinge tun. So standen wir heute in einem Schiessstand und versuchten unser Glück mit schiessen. Es wäre ja nicht Amerika wenn es nur ganz normale Pistolen oder Gewehre gewesen währen. So schossen wir unter anderem mit einer 44 Magnum, Uzi, M16, Kalaschnikow, Beretta, Glock und sogar noch mit einer Schrotflinte. (Viele dieser Knarren kannten wir schon aus diversen Ballerspielen am Computer.) Es machte einen Heidenspass und wir konnten sogar noch die „Zielblätter“ mit den Einschusslöchern behalten.... J

Zum Abendessen wurden wir von Andrea und Urs in ein Restaurant eingeladen. Nach einer feinen Pina Colada und einem knusprigen Burger begaben wir uns in Richtung Strand. Vor dem Hilton Hotel liessen wir uns in den warmen Sand nieder und genossen ein herrliches Feuerwerk. Die Atmosphäre war einfach toll: Strand, Palmen, gute Stimmung ... und ein kleines aber feines Feuerwerk.

Geschrieben von Nicole

 

 

278. Ewa Beach (Sonntag, 5. Juli 2009)

Am Morgen haben wir zuerst ein bisschen ausgeschlafen. Nachdem wir uns alle mit einem Frühstück gestärkt haben sind wir an den Koalina Beach gefahren. Dort sind wir noch ein letztes mal in Hawaii schnorcheln gegangen. Wir haben als krönenden Abschluss noch einen Oktupus gesehen. Nachdem wir noch ein bisschen die Hawaiianische Sonne genossen haben sind wir zurück nach Eva Beach gefahren.

Wir haben gepackt und Nicole und Peter haben an Ihrer Homepage gearbeitet.

Danach haben wir noch ein letztes Mal zusammen gekocht und gegrillt. Ein bisschen Wehmütig haben wir unser Abendessen gegessen und dann mussten wir uns auch schon auf den Weg zum Flughafen machen.

Am Flughafen ging es dann auch schon ans verabschieden. Es war ein komisches Gefühl. Wir hatten das gefühl doch erst gerade angekommen zu sein und jetzt mussten wir schon wider gehen. Obwohl wir uns sehr freuten auf 3 Monate USA mit Auto haben wir Hawaii mit einem tränenden Auge verlassen.

Wir danken Nicole und Peter noch einmal ganz herzlich für die super tolle Zeit die wir in Hawaii hatten.

Geschrieben von Andrea und Urs

 

 

279. Ewa Beach (Montag, 6. Juli 2009)

Nichts mit ausschlafen ... Heute standen mehrer Punkte auf unserem Tagesprogramm. So verbrachten wir den ganzen Vormittag mit skypen. Im Weiteren bemühte ich mich, bei einem ortsansässigen Arzt einen Termin für mein „verstopftes“ Ohr zu erhalten.

Die Arztsuche gestaltete sich schwieriger als erwartet ... doch wer sucht der findet! So standen Peter und ich um 3.00 pm im Wartesaal von Dr. Aurora Mariani. Nach dem üblichen Papierkrieg, ca. 2 Stunden Warterei und einer kurzen aber wortreichen Untersuchung (die Ärztin ist ein grosser Schweizer-Fan!) konnte ich mit einer Tüte voller Medikamente und einem Nachuntersuchungs-Termin die Praxis wieder verlassen. Diagnose: Verstopfung im Mittelohr (evt. durch eine Erkältung). Ein wirklich spannender und unvergesslicher Einblick ins amerikanische Gesundheitssystem J!

Geschrieben von Nicole

 

 

280. Ewa Beach (Dienstag, 7. Juli 2009)

Die Tage hier vergehen wie im Fluge. Nebst den täglichen Annehmlichkeiten wie „Sünnala“, „Bädala“ und faulenzen, machten wir uns über das Wohnungsangebot in der Umgebung von Malans schlau. Es ist eigentlich ganz einfach: In Malans hat es keine und in Landquart gibt es viele Wohnungen. Nicole möchte doch eher in Malans bleiben, ich könnte mich auch mit dem Gedanken „Landquart“ anfreunden...

Geschrieben von Peter

 

 

281. Ewa Beach (Mittwoch, 8. Juli 2009)

Auch den heutigen Tag liessen wir sehr, sehr gemächlich angehen. Doch nach einem feinen Frühstück rappelten wir unsere müden Knochen auf und begaben uns ins Einkaufszentrum. In der Hawaii-Souvenir-Ecke wühlten wir uns durch Muschel-Lei’s, Kokos-Büstenhalter, Badetücher etc. und ergatterten wunderschöne, typisch hawaiianische Geschenke für Mara und Groll.

Geschrieben von Nicole

 

 

282. Ewa Beach (Donnerstag, 9. Juli 2009)

Nach dem wahnsinnigen „Einkaufsstress“ von gestern mussten wir uns heute erst einmal erholen. Und wie sieht wohl so ein Erholungstag aus? Nachfolgend schildere ich alles was wir an diesem Tag gemacht haben.

... J

Geschrieben von Peter

 

 

283. Ewa Beach (Freitag, 10. Juli 2009)

Gähnende Leere herrschte in unserem übergrossen, amerikanischen Kühlschrank. Folglich stand ein ausgiebiger Besuch im Foodland (Lebensmittelgeschäft) auf dem Programm. Ahhh, wie ich es geniesse durch alle Gänge zu schweifen, nach unbekannten Lebensmitteln Ausschau zu halten etc.

Am Nachmittag setzten wir uns an den Laptop und planten unsere Zukunft in der Schweiz. Dazu gehört auch ein neues zu Hause. Leider stehen in Malans keine zahlbaren Immobilien zur Verfügung L. So konzentrierten wir bei der Wohnungssuche auf die Ortschaft Landquart. Schnell hatten wir zwei Objekte ins Auge gefasst. Glücklicherweise erklärten sich Mara & Marcel sofort bereit, die auserwählten Wohnungen für uns zu besichtigen! Ohhh, wir sind so gespannt!

Geschrieben von Nicole

 

 

284. Ewa Beach (Samstag, 11. Juli 2009)

Ich hoffe die Leserschaft nimmt es uns nicht übel, aber wir bekommen bald Besuch von meinen Eltern und dann gibt es sicherlich wieder etwas mehr zu Berichten. Heute lief nämlich wieder gar nichts.

Geschrieben von Peter

 

 

285. Ewa Beach (Sonntag 12. Juli 2009)

Sünnala, bädala, schlofa ... so verbrachte wir den Sonntag. Mehr gibt es nicht zu berichten!

Geschrieben von Nicole

 

 

286. Ewa Beach (Montag, 13. Juli 2009)

Heute gibt es tatsächlich etwas Interessantes zu berichten! Wir haben eine Wohnung gefunden! Jawohl...die zweite Wohnung, welche meine Schwester für uns besichtigte, gefiel uns prompt. Eine schöne und auch grosse 4½ Wohnung in Landquart. Jetzt bleibt nur noch zu hoffen, dass wir Sie auch bekommen. Die nötigen Schritte dazu haben wir schon in die Wege geleitet. Wir verraten noch nicht um welche Wohnung es sich handelt. (Wir möchten ja nicht, dass uns jemand die Wohnung noch wegschnappt! J )

Geschrieben von Peter

 

 

287. Ewa Beach (Dienstag, 14. Juli 2009)

Seit einigen Tagen befassen wir uns mit dem Gedanken eine Kreuzfahrt nach Alaska zu unternehmen. Seitens des Reisebüros liegt auch schon eine annehmbare Offerte vor. Nun sind noch mit meinem Vater einzelne Details zu verhandeln J... Mal gucken, was wir alles in Kanada unternehmen werden!

Auch diesen Nachmittag verbrachten wir mit sünnala und bädala.

Geschrieben von Nicole

 

 

288. Ewa Beach (Mittwoch, 15. Juli 2009)

Die Ankunft meiner Eltern naht mit jedem Tag und darum sprechen wir schon mehrmals täglich mit Ihnen. Ich denke Sie sind schon etwas nervös denn so weit waren Sie noch nie von Zuhause weg. Wir freuen uns auf jeden fall riesig auf den Besuch. Seit 9 ½ Monaten haben wir Sie schon nicht mehr gesehen. Und natürlich werden wir dann auch wieder vermehrt auf Entdeckungsreise gehen, zusammen mit Ihnen.

Geschrieben von Peter

 

 

289. Ewa Beach (Donnerstag, 16. Juli 2009)

Glücklicherweise konnte sich mein armes „Öhrli“ wieder vollständig erholen – Antibiotikum sei Dank! Endlich darf ich mich wieder in die Fluten des Pazific stürzen ... aber mit gewisser VorsichtJ. Auch beim heutigen Arztbesuch begrüsste uns die Ärztin sehr überschwänglich und präsentierte Peter sogleich all ihre errungene Diplome und Auszeichnungen (unter anderem war sie über 20 Jahre bei der Air Force tätig ...).

Den Nachmittag verbrachten wir mit Fotos bearbeiten, Reiseberichte schreiben, sünnala und bädala.

Geschrieben von Nicole

 

 

290. Ewa Beach (Freitag, 17. Juli 2009)

Was für eine Nacht! Morgens um 2.00 Uhr bekamen wir einen Anruf von meinen Eltern. Diese steckten irgendwo auf dem Flughafen von Londen in einer Boing 747 fest. Nach einem missglückten Start und einer Notbremsung rollte der Flieger vor einen Hangar und musste während 4 Stunden repariert werden. Die Passagiere durften die ganze Zeit das Flugzeug nicht verlassen. So wurden wir von Daddy per Natel mit den neusten News informiert. Wir quälten uns mitten in der Nacht mit dem Reisebüro in der Schweiz ab. Denn meine Eltern werden den Anschlussflug in LA um ganze 2 Stunden verpassen. Irgendwann am morgen erfuhren wir dann, dass der Flieger endlich gestartet ist.

Wir verbrachten den Tag mit Putzen und aufräumen. Es soll ja einen ordentlichen Eindruck machen wenn meine Eltern dann endlich einmal ankommen. Diese wurden dann in LA von British Airways ins Hilton Hotel einquartiert und auf einen Flug am nächsten Tag umgebucht.

An dieser Stelle möchten wir noch unseren Freunden Andrea und Urs Groll herzlich zu ihrer Vermählung gratulieren. Gestern im Skype erzählten Sie uns, dass Sie in Las Vegas geheiratet haben. Zuerst glaubten wir ihnen keine Wort. Wieso auch, wir hatten kein Foto, kein Ring über die Webcam oder sonst einen Beweis gesehen. Wir kamen aber heute zum Schluss, dass es doch stimmen muss. Irgendwie tönte es eben doch  sehr überzeugend. Und wir Idioten haben ihnen nicht einmal gratuliert. Also an dieser Stelle nochmals Sorry und herzlichen Glückwunsch zu eurem Schritt!

Geschrieben von Peter

 

 

291. Ewa Beach (Samstag, 18. Juli 2009)

Am frühen Nachmittag konnten wir endlich Sonja und Duri mit einem Lei in Hawaii willkommen heissen. Die Freude über das Wiedersehen war riesengross und es flossen beinahe ein paar Tränchen J.

In Ewa Beach angekommen, wurden zu erst das Haus und die Umgebung in Augenschein genommen. Ihnen gefiel das neue Domizil sofort. Besonders die „Beachfront-Lage“ hatte es ihnen angetan. So standen sie mehrere Minuten regungslos auf dem Balkon und genossen die neue Aussicht J.

Danach statteten wir dem Supermarkt einen dringend benötigten Besuch ab. Auch die beiden waren über das riesige Angebot an Lebensmitteln erstaunt. Schnell war unser Einkaufswagen gefüllt und das Menu für das Abendessen zusammengestellt.

Der Abend verging wie im Fluge ... es wurde sehr viel gschnörrlet.

Geschrieben von Nicole

 

 

292. Ewa Beach (Sonntag, 19. Juli 2009)

Das Frühstück genossen wir, ganz getreu unserer USA Tradition, im Dennis. Wenn schon Amerika dann richtig. So bestellten wir uns ein riesengrosses Frühstück mit Eiern, Speck, Schinken, Würstchen, Röschti, Pancackes, Toast und literweise Kaffee oder Orangensaft. Nachdem wir die Unmengen an Essen verschlungen haben, ging es weiter an unseren Nummer Eins Badestrand Koolina. Endlich konnten sich meine Eltern nach den Strapazen der Anreise so richtig erholen. Sie versuchten sich auch zum ersten Mal in ihrem Leben im Schnorcheln, was mehr oder weniger auch ganz gut klappte. So kann nicht jeder von sich behaupten er habe beim ersten Mal Schnorcheln eine Meeresschildkröte beim fressen beobachtet. J Am Abend gab es dann noch ein feines Nachtessen vom Grill.

Geschrieben von Peter

 

 

292. Ewa Beach (Montag, 20. Juli 2009)

Heute Morgen war ein Wecker nicht von Nöten. Pünktlich um 8.00 Uhr begann unser Nachbar, Tom, mit einem Schlaghammer sein Haus auf Vordermann zu bringen. Wir waren ihm jedoch nicht böse ... auch wir hatten heute einiges vor ...

Nach einem feinen und ausgiebigen Frühstück begaben wir uns in Richtung Diamond Head. Er ist eine 232 m hohe Tuffsteinformation und das Wahrzeichen von Honolulu und Waikiki. Sein englischer Name stammt von Seeleuten aus dem 19. Jahrhundert, die die Quarzeinsprengsel mit Diamanten verwechselten. Anfang dieses Jahrhunderts haben die Amerikaner Bunker und Geschützstellungen in den Kraterrand gebaut, um von hier aus den küstennahen Schiffsverkehr kontrollieren zu können. Heute kann die höchste Erhebung des Kraterrandes besichtigt werden.
Nach einem kurzen Aufstieg (in der prallen Sonne!) erreichten wir den „Gipfel“. Uns offenbarte sich ein herrlicher Blick auf den Kapiolani Park, auf Waikiki, die Skyline von Honolulu ... Wir konnten bis nach Ewa Beach blicken, doch das Hüüsli erkannten wir nicht.

Das Mittagessen genossen wir in einem Surfer-Restaurant am Waikiki Beach. Die Atmosphäre war fantastisch und das Essen einfach nur lecker ... Unser Verdauerli-Spaziergang führte uns an der Waikiki-Strandpromenade entlang zum Aquarium. Ein kleines aber feines Unterwasser-Refugium mit vielen Südseefischen und gespenstischen Ungeheuern J.

Geschrieben von Nicole

 

 

293. Ewa Beach (Dienstag, 21. Juli 2009)

Auch Peters Eltern sollten in den Genuss hawaiianischer Handwerkskunst (mehr Trödel J) kommen. So statteten wir dem International Market Place einen Besuch ab. Wir flanierten bei tropischen Temperaturen an unzähligen Ständen (ca. 130) vorbei und genossen das riesige Angebot an Hawaii Bekleidung, Blumenkränzen, typischem hawaiianische Musikinstrumenten, wie die Ukulele ... und dies alles zu kleinen Preisen.

Anschliessend bummelten wir durch die mit Fackeln erleuchteten Gassen Waikikis, besuchten ein Open-Air Gratis-Konzert mit hawaiianischen Musikern und Hula-TänzerInnen und genossen ein vorzügliches Abendmahl in einem hawaiianisch angehauchten Restaurant. So lässt es sich leben J

Geschrieben von Nicole

 

 

294. Ewa Beach (Mittwoch, 22. Juli 2009)

Natürlich wollten wir meinen Eltern das Highlight von Hawaii nicht vorenthalten: Pearl Harbor! So bemühten wir uns in aller Früh am morgen dorthin um noch 4 von den heissbegehrten Tickets zu ergattern. So hatten wir Glück und konnten mit unserer Tour durch Kriegsmaterial starten. Zuerst stand die USS Missouri auf dem Programm. Aber halt! Ich Beschreibe hier nicht nochmals alle Sehenswürdigkeiten welche wir mit Andrea und Urs schon einmal betrachtet haben. Wen es interessiert kann den Tagesbericht mit der Nummer 273 nachlesen. Nur gerade die Reihenfolge der einzelnen Sehenswürdigkeiten wählten wir heute anders. Zuerst war die USS Missouri dann die Gedenkstätte der USS Arizona und zum Schluss das U-Boot USS Bowfin an der Reihe. Das Flugzeugmuseum liessen wir heute komplett weg.

Dafür sahen wir heute ein anderes Highlight in Pearl Harbour. Vor Drei Tagen beobachteten wir von Ewa Beach aus, einen Flugzeugträger beim Einlaufen in Pearl Harbour. Heute Stand dieser Stahlkoloss nur ein paar Meter neben den ganzen Sehenswürdigkeiten. Wir konnten prima Fotos von diesem Koloss machen. Natürlich habe ich im Internet bereits nach den Daten dieses Schiffes gesucht und bin auch fündig geworden. Es handelte sich bei diesem Schiff um die USS Boxer welche der WASP Klasse angehört. Das 341 Millionen Dollar Schiff wurde 1995 im Heimathafen von San Diego in Betrieb genommen und sollte bis im Jahre 2035-2045 ihren Dienst ableisten. Es befinden sich rund 1100 Mann Besatzung an Board und es können nochmals  rund 2500 Soldaten aufgenommen werden. Ein Baugleiches Schwesterschiff der Bowfin spielt im weltberühmten Computerspiel Battlefield 2 eine wichtige Rolle.

Geschrieben von Peter

 

 

295. Ewa Beach (Donnerstag, 23. Juli 2009)

Den heutigen Tag liessen wir wieder sehr gemächlich angehen. Nach einem ausgiebigen Frühstück packten wir unsere Badesachen zusammen und fuhren in Richtung Ko Olina. Leider machten uns die riesigen Wellen einen Strich durch die „Schnorchel-Rechnung“. So beschränkten wir uns auf gemütliches Plantschen und Luftmaträtzla.

Geschrieben von Nicole

 

 

296. Kauai (Freitag, 24. Juli 2009)

Heute betraten Nicole und Ich seit langem wieder Neuland in Hawaii. Wir flogen zu einem Tagesausflug auf die Nachbarinsel Kauai. Hier erwartete uns eines der Highlights von ganz Hawaii. Mit dem Hubschrauber starteten wir zu einem 55-minütigen Rundflug um die Insel. Es war einfach nur traumhaft. Wir sahen genau diese Bilder, welche man im Fernsehen als Werbefilm von Hawaii sehen kann. Nur das Wetter war teilweise etwas zu bewölkt. Trotzdem genossen wir die spektakulären Landschaften und die Musik welche immer passend zu Kulisse ausgewählt worden war. So starteten wir mit der Filmmusik von Indiana Jones und konnten zugleich einen Drehort vom Film begutachten. Weiter ging es zu unzähligen Wasserfällen von denen einer in „Jurrasic Park „ mitspielt. Danach sahen wir riesengrosse oder eher tiefe Täler welche von saftig grünem Regenwald umschlossen waren. Weiter ging es an die „Nali Pali Küste“ wo riesige Felswände aus dem Meer empor ragten. Es ist schwierig diese Landschaft und Stimmung zu beschreiben. Nach der Landung kauften wir uns sofort den DVD-Film , welcher von unserem Hubschrauber Live aufgenommen wurde.

Nach einem Mittagessen besuchten wir einen botanischen Garten. Hier konnten wir dutzende einheimische Pflanzenarten und Unmengen an Hühnern, Enten und Pfauen beobachten. Es gab sogar einen riesengrossen Kopf aus Stein, welche normalerweise auf der Osterinsel vorkommen. Man sagt dieser Styroporkoloss sei der weltweit einzige welcher nicht auf den Osterninsel stehe....!!?? J

Auf dem Rückflug zum Flughafen machten wir noch einen kleinen Abstecher zu einem Wasserfall. Der Rückflug auf Oahu verlief ohne Probleme und wir erreichten unser Zuhause abends um 9.00 Uhr.

Geschrieben von Peter

 

 

297. Ewa Beach (Samstag, 25. Juli 2009)

Der heutige Tag stand ganz im Zeichen von Shopping. Unsere Tour begann im ortsansässigen Wal-Mart. Hierbei handelt es sich um ein weltweit tätiger US-amerikanischer Einzelhandelskonzern, der einen grossen Teil des US-Marktes beherrscht. Wal-Mart besitzt in den USA 3’702 Filialen und beschäftigt weltweit über zwei Millionen Menschen und ist damit der grösste Arbeitgeber der Welt!! Den nächsten Stopp legten wir im kmart, dem Pendant zu Wal-Mart, ein und danach ging es noch weiter in das Lebensmittelgeschäft.

Geschrieben von Nicole

 

 

298. Big Island(Sonntag, 26. Juli 2009)

Es darf nicht wahr sein. Was ist bloss mit unseren Ohren los. Zuerst hatte ich ein Ohrenproblem in Australien und vor gut 4 Wochen hatte Nicole ein Ohrenproblem hier in Hawaii. Heute Morgen schien der Ohrenproblemgott mich ausgewählt zu haben. Diesmal hat es mich auf meinem Problemohr erwischt. (Ich hatte als Kind  4 Operationen höre deshalb nur etwa 20 bis 30 Prozent mit diesem Ohr.) Noch glaubte ich es würde sich im verlaufe des Tages verbessern, denn das was wir vorhatten war sicherlich nicht gerade geeignet für ein Ohrenproblem.

Am morgen machten wir uns auf den Weg zum Flughafen und flogen mit einer kleinen Maschine der Go-Airlines nach Kona auf Big Island. Dort angekommen suchten wir unser Hotel auf und bereiteten uns auf die Tour am Nachmittag vor. Es sollte (für uns zum zweiten Mal) auf den 4200 Meter hohen Mauna Kea gehen. (Natürlich würde ich auch noch 10 weitere Male auf diesen Berg gehen) Die Tour war exakt die gleiche wie beim letzten Mal(Tagesbericht 268). Nur leider war es heute durch Schleierwolken bedeckt und wir konnten den fantastischen Sternenhimmel nicht wirklich beobachten. Dafür war der Sonnenuntergang auf der Bergspitze durch die vielen Wolken umso spektakulärer.

Als es dann mit dem Tourbus wieder hinunter auf Meeres Niveau ging, merkte ich, dass mein Ohr lieber zuhause geblieben wäre. In der darauf folgenden Nacht verschlimmerte sich der zustand und ich konnte wegen der schmerzen sehr lange nicht einschlafen.

Geschrieben von Peter

 

 

299. Big island (Montag, 27. Juli 2009)

Leider hatte sich Peters Ohrenleiden verschlimmert. Die ganze Nacht war er auf den Beinen und versuchte sich von den Schmerzen abzulenken ... doch leider ohne Erfolg. So kontaktierten wir frühmorgens die uns bestens bekannte Ärzten, Frau Dr. Aurora Mariani, und ergatterten uns einen Arzttermin.

Danach begaben wir uns in Richtung Denny’s, legten jedoch bereits nach halber Strecke bei einer (Schweizer) Bäckerei einen Stopp ein und genossen feinen Kaffee und Croissants.
Zurück im Hotel packten wir unsere restlichen sieben Sachen zusammen und bestiegen das Taxi zum Airport. Doch irgendetwas hatten wir im Hotel zurückgelassen .... aber was? Die Auto- und Wohnungsschlüssel!!!

Gleich nach der Landung in Honolulu durchsuchten wir unsere Rucksäcke und den Koffer. Doch die Schlüssel waren unauffindbar L. Rasch kontaktierten wir das Hotel in Kona und die nette Dame am Telefon bestätigte uns, dass wir nebst den Schlüsseln auch das Brillenetui, den Hawaii-Reiseführer und ein Paar Socken in unserem Hotelzimmer vergessen hatten! Doch dank Fedex sollten diese Sachen am Mittwoch in Ewa Beach eintreffen = gute und schlechte Nachrichten!

Doch leider war das Auto immer noch verschlossen. Um dieses Problem zu beheben, begaben wir uns zu Alamo. Ein gelangweilter Asiat versuchte sich unserem Problem anzunehmen. Doch seine Lösungsvorschläge hauten uns aus den Socken: Auto abschleppen lassen (aufgrund der Parkplatzgebühren am Flughafen) oder bis zur Schlüsselrückgabe durch Fedex ein weiteres Auto mieten (?). Nach dieser Aussage war ich einem Nervenzusammenbruch nahe und verlangte umgehend den Geschäftsführer. Dieser unterbreitete uns einen Zweitschlüssel (!) ... keinen weiteren Kommentar!

Der Besuch bei Dr. Aurora Mariani war von kurzer Dauer. Nach einem flüchtigen Blick in Peters Ohr war für sie klar, da muss ein Spezialist her. So vereinbarte die Praxisgehilfin für Peter einen Termin am Mittwochmorgen.

Was für ein Tag!

Geschrieben von Nicole

 

 

300. Ewa Beach (Dienstag, 28. Juli 2009)

Den heutigen Tag dominierten für mich die Ohrenschmerzen. Das einzige was half waren die Medikamente und die Schmerzmittel. Aber alles Jammern hilft nichts, ich musste nur noch diesen Tag überstehen bis zum Ohrenarzt. So verbrachte ich den ganzen Tag im Bett. Meine Eltern und Nicole waren noch kurz einkaufen und brachten Pakete und Postkarten zur Post.

Geschrieben von Peter

 

 

301. Ewa Beach (Mittwoch, 29. Juli 2009)

Endlich, um 7.45 Uhr am Morgen trafen Nicole und Ich beim Ohrenarzt ein. Nach dem Ausfüllen aller Formalitäten, sass ich sehr schnell auf dem Behandlungsstuhl. Nach einer gründlichen Reinigung meines „defekten Ohres“ spürte ich sehr schnell eine Besserung. Der Arzt ermahnte mich nochmals für die nächsten 10 Tage aufs Baden zu verzichten. Den Rest des Tages verbrachte ich Zuhause. Nicole und Mama besuchten nochmals den International Farmers Market in Honolulu um in aller Ruhe ihre Souvenirs einzukaufen. Papa blieb bei mir Zuhause und genoss einen entspannten und ruhigen Tag mit lesen und schlafen. Irgendwann am Nachmittag lieferte ein Feder-Lieferant  bei uns das Packet mit dem vergessenen Autoschlüssel ab.

Geschrieben von Peter

 

 

302. Ewa Beach (Donnerstag, 30. Juli 2009)

Mit dem Mietwagen fuhren wir heute Morgen in Richtung Dole Plantage. Diesmal fuhren wir mit einer kleinen Touristeneisenbahn quer durch die Ananasfelder. Natürlich deckten wir uns noch im Touristenshop mit den nötigen Souvenirs ein. Nach einem feinen Ananas-Znüni (Ananassaft, Ananaseiscreme, Ananas pur) machten wir uns auf den Weg zum Waimea Falls Park. Dieser Park war eigentlich nichts anderes als ein botanischer Garten mit einem schönen Wasserfall am Ende. Wir sahen wieder viele exotische und uns fremden Pflanzenarten. Das Mittagessen genossen wir, typisch amerikanisch, in einem McDonalds.

Auf dem Rückweg brechten wir bei Alamo noch die Ersatzschlüssel vom Mietwagen zurück. Den Rest des Tages verbrachten wir mit Hausputzen und Koffer packen. Am nächsten Morgen um 4.00 Uhr heisst es dann Bye Bye Hawaii....

Geschrieben von Peter

 

 
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