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303. Calgary (Freitag, 31. Juli 2009)

Bereits in den frühen Morgenstunden (noch vor unseren krähfreudigen Gückel) waren wir auf den Beinen und stapelten unser Reisegepäck in unseren kleinen Chevy. Heute hiess es Abschied nehmen: Bye bye Hawaii!

Mit getrennten Flugzeugen (Nicole & Peter mit American Airways und Sonja & Duri mit United Airways) starteten wir in Richtung Kanada. Unser Flugplan war zeitlich sehr eng: Honolulu – L.A. – San Francisco – Calgary. Wobei in San Francisco nur ½ Stunde Aufenthalt eingeplant waren! Doch alles lief wie am Schnürchen und so erreichten wir nach einem olympiatauglichen Spurt unsere Maschine nach Calgary. Kurz vor Mitternacht konnten wir meinen Daddy, Sonja und Duri in die Arme schliessen. Eine neues Kapitel unserer Reise beginnt ...

Geschrieben von Nicole

 

 

304. Calgary (Samstag, 1. August 2009)

Ein neuer Tag, eine neues Land, also geht man am besten erst einmal in ein Denny’s. Da genossen wir mit Michelle und Fabio ein üppiges Morgenessen. Dabei lernten wir auch gleich die Mutter der Freundin des Sohnes der Lebensgefährtin des Vaters von Nicole kennen. Alles klar? J Während dem Tag düsten wir noch zwischen Supermarkt, Bank, Walmart und der Gegend rund um Calgary umher. Fabio zeigte uns was sich in den letzten Jahren alles verändert hat und dies war wirklich nicht wenig. Relativ früh machten wir uns dann ans Abendessen, denn später sollte sich dann alles nur noch um Sport drehen.

Wir besuchten ein Footballspiel zwischen den Calgary Stampeders und den Saskatchewan Ruff Riders. Das Stadion war mit ca. 45000 Besuchern völlig ausverkauft. Aber Im Gegensatz, zu mir bekannten Stadien, gab es nirgends ein grosses Gedränge oder längere Menschenschlangen. Nun, da es für mich das zweite Footballspiel ist, das ich besuche, kannte ich auch einigermassen die Spielregeln. Ich glaube Mama und Papa wussten nicht wirklich um was es bei diesem Spiel überhaupt geht! Ich hoffe dennoch es war für sie ein besonderes Erlebnis. Ach übrigens, die Heimmannschaft die Calgary Stampeders verloren nur ganz knapp.

Geschrieben von Peter

 

 

305. Calgary (Sonntag, 2. August 2009)

Kurz nach 9.00 Uhr starteten wir in einen strahlend blauen Tag. Unser heutiges Tagesziel lautete: Kananaskis. Gut ausgerüstet mit Wanderstöcken und einem gefülltem Rucksäckli schlenderten wir gemütlich dem Upper Lake entlang. Die Szenerie war fantastisch: Der azurblaue Himmel spiegelte sich im klaren Gletschersee. Danach kraxelten wir über eine Bergkuppe in ein Tal und wurden mit einem wunderschönen Ausblick auf einen kleineren Gletschersee und einer riesigen Wand (Berg) belohnt. Schnell zauberten wir aus dem mitgebrachten Proviant ein feines Picknick und genossen die Stille und die Szenerie die Bergwelt der Rocky Mountains.

Am späteren Nachmittag erreichten wir erschöpft unser Auto. Kurzerhand düsten wir zur Nakiska Ski Area am Mount Allan. Hier fanden die Alpinskiwettbewerbe der Olympischen Spiele 1988 statt. Damals entstand in kurzer Distanz das Kananasiks Village. In diesem Komplex aus Hotels, Golfplätzen etc. trafen sich 2002 die Regierungschefs der G-8 zum Weltwirtschaftsgipfel. Wir bestaunten die entsprechenden Sehenswürdigkeiten im „drive-thru“ Verfahren. Natürlich waren wir von den immensen Ausmassen sehr beeindruckt.

Geschrieben von Nicole

 

 

306. Calgary (Montag, 3. August 2009)

Das Wetter heute war wirklich zum davonlaufen. Von den gestrigen 28 Grad Celsius blieben uns heute nur noch etwa 12 Grad Celsius. Eigentlich wäre für heute ein Ausflug mit Fabios Boot geplant gewesen. Doch bei diesem Wetter kam nicht wirklich ein Badevergnügen auf. Allerdings wollte Fabio das Boot sowieso ins Wasser lassen. Das Boot hatte eine Reparatur hinter sich und Fabio wollte einfach sicher gehen, dass alles in Ordnung ist. So fuhren wir bei winterlichen Temperaturen zu einem nahe gelegenen See. Mit ein paar gekonnten Handgriffen waren das Boot sehr schnell im Wasser und wir auf dem Boot.  Schade, dass es so kaltes und trüber Wetter war. Es hätte sicher sehr viel Spass gemacht. So drehten wir nur eine kleine Testrunde und kehrten sehr schnell wieder zurück.

Am Abend bekamen wir besuch von Michelles Eltern, Isolde und Roland. Die letzteren Zweien sind ausgewanderte Schweizer, welche hier in Calgary leben. Es wurde viel gegessen, geplaudert und gelacht.

Geschrieben von Peter

 

 

307. Calgary (Dienstag, 4. August 2009)

Nach einem hektischen aber wunderschönen, spannenden Wochenende war heute ausruhen angesagt. Das Wetter liess auch keine weiteren Tätigkeiten zu ... es regnete von Morgens bis Abends durch L. So nutzten wir die Zeit und aktualisierten die Homepage-Seite, bearbeiteten Fotots, beantworteten die ausstehenden E-Mails, telefonierten mit unseren Familien und Freunden und organisierten unseren Parkaufenthalt in Jasper und Banff.  

Geschrieben von Nicole

 

 

308. Calgary (Mittwoch, 5. August 2009)

Morgen werden wir ein Einkaufszentrum besuchen, welches einst das grösste der Welt war. Damit wir darauf vorbereitet sind, besuchten wir heute ein „kleineres“ jedoch trotzdem riesengrosses Einkaufszentrum. Das Chinook-Einkaufszentrum erreichten wir per Bus und Zug. Für die 45-minütige Fahrt dahin bezahlten wir gerade einmal 2.50 kanadische Dollar pro Person. Dabei bekamen wir sogar noch einen gratis Einblick in Downtown und die Umgebung von Calgary.

Das Einkaufzentrum selber bot uns für den ganzen Tag Unterhaltung und Beschäftigung. Diesmal genossen wir chinesisches Fastfood zum Mittagessen. Den Besuch im Imaxkino liessen wir bleiben, denn Harry Potter wollte keiner von uns sehen. Zurück ging es diesmal nicht mit dem Zug sondern mit Fabio. Sein Arbeitsort ist nur gerade 10 Minuten vom Einkaufszentrum entfernt und so durften wir mit ihm Nachhause fahren.

Geschrieben von Peter

 

 

309. Calgary (Donnerstag, 6. August 2009)

An diesem regnerischen Tage düsten wir (Daddy, Duri, Sonja, Peter und ich) in Richtung Edmonton. Da mein Vater einen Geschäftstermin in der Hauptstadt Albertas wahrnehmen musste, nutzten wir diese Gelegenheit und liessen uns in die West Edmonton Mall chauffieren.  Die West Edmonton Mall war 23 Jahre lang, von 1981 bis 2004, das grösste Einkaufszentrum der Welt. Heute ist sie mit 350.000 m² Verkaufsfläche Nummer sechs in der Welt. In der Mall gibt es knapp 600 Geschäfte und andere Einrichtungen, darunter sechs grosse Kaufhäuser wie The Bay, Zellers, Sears und andere. Es sind 26 Kinosäle und ein IMAX-3D-Kino vorhanden sowie ein Freizeitpark, ein Spassbad (World Waterpark verfügt über mindestens 10 Rutschen und ist das grösste Indoor-Freizeitbad Nordamerikas), ein Aquarium, ein Eishockeyfeld, einen künstlichen See (Deep Sea Adventure) und mehr als 110 Restaurants ... Wahrlich ein Vergnügen für Frau und Mann. Wir genossen den Aufenthalt im West Edmonton Mall in vollen Zügen. Gerne wären Sonja und ich noch einige Stunden (vielleicht auch Tage) länger durch die unzähligen Shops geschlendert J.

Geschrieben von Nicole

 

 

310. Jasper (Freitag, 7. August 2009)

Damit wir für die nächsten drei Tage im Nationalpark herum fahren können, brauchten wir einen Mietwagen. Diesen holten wir früh am Morgen ab, und gleich darauf düsten wir in Richtung „Rocky Mountain House“ los. Geplant waren heute über 500 Kilometer Autofahrt. Unterwegs, schon im Nationalpark selber, besuchten wir  zwei wunderschöne Wasserfälle. Es war schon interessant wie sich die Landschaft von flach in riesige Berge verwandelte. Vorbei an eiskalten Gletschern, schönen Flüssen und unzähligen Bäumen(Wir haben sie nicht gezählt) erreichten wir am Abend Jasper. Hundemüde dort angekommen gönnten wir uns zuerst ein Bierchen in der nahe gelegenen Bar. Danach spazierten wir durch das touristische Dorf und suchten uns ein feines Lokal für das Abendessen.

Geschrieben von Peter

 

 

311. Jasper (Samstag, 8. August 2009)

Unser erster Tag in Jasper startete in den frühen Morgenstunden. Mit der ersten Gondel fuhren wir auf den Jasper überragenden Gipfel The Whistlers (2'470 m). Auf dem von der Bergstation zum Gipfel legten wir mehrere Fotopausen ein und genossen ein wunderschönes Panorama. Die Touristenstadt Jasper ähnelt von oben kurioserweise einem riesigen „J“ (wie passend!).

Auf dem Weg zur nächsten Attraktion, dem Mt. Edith Cavel & Angel Glacier, entdeckten wir im dicken Gebüsch eine Braunbär-Mutter mit einem kleinen Zottelbär. Oh, welch ein bezaubernder Anblick ... vor lauter Begeisterung wurden all unsere Fotos unscharf L.
Der Path of the Glacier Loop Trail ist einer der besten Kurzwanderwege im Jasper Park. Der Rundkurs führte uns zum Edith Cavell Pond. Dort legten wir eine Mittagsrast ein und beobachteten die Szenerie am Gletscher. Der See war voller Eisschollen, dies liess erahnen, wie kalt das Wasser war ... brrrrrrr. Gut gestärkt kraxelten wir nun in eine Gletscherhöhle. Dieses Unterfangen war nicht ganz ungefährlich, musste doch jederzeit mit Steinschlag gerechnet werden. So knipsten wir rasch einige Fotos und begaben uns wieder unter freien Himmel.

Den restlichen Tag verbrachten mit der Erkundung von Jasper. Natürlich durfte ein ausgiebiger Shopping-Marathon und ein feines Abendessen beim Italiener nicht fehlen J.

Geschrieben von Nicole

 

 

312. Banff (Sonntag, 9. August 2009)

Da es gestern leider nicht mehr für den „Maligne Canyon“ gereicht hatte, weckte uns der Wecker etwas früher als geplant. So spazierten wir früh morgens dem fast menschenleeren Canyon entlang. Es war uns aber schon fast etwas unheimlich durch ganz alleine durch den Wald zu marschieren. Wenig Leute bedeutet auch, dass es wahrscheinlicher ist einem Bären zu begegnen. Bruno Braunbär zeigte sich allerdings nicht und wir genossen die traumhafte Atmosphäre rund um den „Maligne Canyon“. Die zweite Attraktion heute war der Gletscher am „Columbian Icefield“. Ich kann mich noch gut daran erinnern wie ich vor etwa 6 Jahren hier auf dem Gletscher herumspazieren konnte. Zu unserer grossen Enttäuschung war das nicht mehr so. Wir konnten lediglich bis zum Rand der Gletscherzunge laufen. Danach war alles mit einem Zaun zugesperrt und man wurde nur noch in einer geführten Tour weiter gelassen. Wir schossen trotzdem ein paar schöne Bilder und machten uns dann auf den Weg in Richtung Süden. Den „Lake Louise“ liessen wir auch gleich aus, nachdem wir gesehen hatten welche Unmengen an Autos und Touristen das kleine Dörfchen belagerten. Dafür bekamen wir einen beeindruckenden Blick auf den „Lake Pyto“. Es ist immer wieder faszinierend dieses Postkartenmotiv in echt bestaunen zu können. Den restlichen Weg nach Banff fuhren wir auf einer aälteren und ruhigeren Strasse. Die Wildtiere liessen sich jedoch nicht mehr blicken. So erreichten wir nach einem erlebnisreichen und auch anstrengenden Tag die Touristenhochburg Banff.

Geschrieben von Peter

 

 

313. Calgary (Montag, 10. August 2009)

Bereits sehr früh morgens fuhren wir auf der alten Strasse von Banff nach Lake Louise. Doch leider liessen sich keine Wildtiere blicken ... ausser zwei Eichhörnchen J.

Unsere erste Anlaufstelle war Lake Louise. Bekannt ist diese kleine Ortschaft auch durch die Skiabfahrten. Aber auch die Szenerie des Gletschersees und des Château Lake Louise locken jährlich mehrere tausend Touristen an. Die einzigartige türkisblaue Farbe des Sees stammt von Steinmehl, das von Gletscherschmelzwasser in den See gespült wird. Am Ostufer des Sees steht das Château Lake Louise, ein elegantes Fünf-Sterne-Hotel. Wir zogen mit dem Touristen-Strom den See entlang und ins Hotel und knipsten unzählige Fotos. Danach ging’s weiter auf Entdeckungstour ...

Die Spiral Tunnels ausserhalb des Nationalparks sind nicht nur für Eisenbahnfans eine wichtige Sehenswürdigkeit. Die Arbeiten am Tunnel begannen im September 1907 und waren 20 Monaten später beendet. Über 1'000 Männer waren bei der Konstruktion involviert und arbeiteten für $ 2.25 pro Tag. Die Tunnelarbeiten begannen an beiden Enden und die Abweichung war weniger als 5 cm! Das richtige Aha-Erlebnis kommt bei der Einfahrt eines Güterzuges mit ca. 120 Waggons auf. Dann ist der Zug an drei verschiedenen Stellen gleichzeitig zu erblicken.

Weiter führte uns die Reise in den Yoho Nationalpark. Hier besuchten wir den Emerald Lake und legten einen weiteren Stopp bei der Natural Bridge ein.

Zurück in Banff gönnten wir uns einen feinen Kaffee im Banff Springs Hotel. Das Banff Springs Hotel ist ein ehemaliges Eisenbahnhotel der Canadian Pacific Railway. Ein erstes, aus Holz gebautes Luxushotel wurde 1887–88 von der Bahnverwaltung errichtet, brannte aber 1926 nieder und wurde 1928 durch den jetzigen Bau im schottischen Burgenstil ersetzt. Das spektakulär in den Rocky Mountains gelegene Luxushotel gehörte lange zur Gruppe der Canadian Pacific Hotels, war in den 1960er Jahren zeitweilig geschlossen und soll das Vorbild für Stephen Kings Roman The Shining gegolten haben. Es wird heute ganzjährig von der Gruppe Fairmont Hotels and Resorts geführt ... dem entsprechend teuer war auch die Kaffee-Rechnung .Nach einem ausführlichen Bummel durch die unzähligen Souvenir-Shops  in der Banff Avenue machten wir uns auf den nach Haaseweg.

Geschrieben von Nicole

 

 

314. Calgary (Dienstag, 11. August 2009)

Nach den letzten anstrengenden Tagen beschlossen wir für heute keine grossen Sprünge zu unternehmen. Wir blieben zu Hause schliefen aus und erholten uns von den Strapazen. Das einzige wozu ich mich bequemen konnte, waren die vielen Bilder der Vortage zu bearbeiten. Nicole unternahm mit meinen Eltern noch einen kleinen Abstecher in einen nahe gelegenen Walmart.

Geschrieben von Peter

 

 

315. Drumheller (Mittwoch, 12. August 2009)

Nach einem gemütlichen Tag zu Hause packten wir heute unsere sieben Sachen und düsten in Richtung Drumheller. Dieser Ort liegt etwa 110 km östlich von Calgary. Bekannt ist er durch die Funde von Dinosaurierfossilien im umgebenden Red Deer River Valley.

Auch wir begaben uns auf Entdeckungstour ... im Royal Tyrrell Museum of Palaeontology. Das Royal Tyrrell Museum of Palaeontology ist ein weltweit bekanntes paläontologisches Museum. Es ist nach dem Geologen Joseph Burr Tyrell benannt, dem Entdecker von Dinosaurierfossilien in der Region. Unter den Ausstellungsstücken befinden sich 40 vollständige Dinosaurierskelette, die weltweit grösste Sammlung dieser Art. Darunter ist auch Tyrannosaurus rex, einer der grössten fleischfressenden Dinosaurier, und Albertosaurus, dessen Fossilien erstmals von Tyrell gefunden wurde. Wirklich ein sehr eindrückliches Museum.

Nach einer feinen Stärkung setzten wir unsere Tour im Reptile World fort. Nur durch eine dünne Glasscheibe getrennt, bestaunten wir über 200 Reptilien wie Alligatoren, Anacondas, Krokodilen, Fröschen, Mambas etc. Zu guter letzt wurde uns noch eine Boa Constrictor um den Hals gelegt. Für Sonja stellte dies eine besondere Herausforderung dar ... sie hatte entsetzliche Angst vor Schlangen. Doch nach 3 Anläufen schmiegte sich die liebliche 2 m lange Schlange um ihren Hals!

Weiter ging’s zu den Hoodoos. Eine einzigartige Landschaft aus hohen, schmalen Felsnalden, die auf trockenem Wüstenboden stehen. Mit einer Höhe von ca. 3 Metern ragen sie wie Pilze aus der Landschaft. Die Szenerie war einfach fantastisch und wir knipsten unzählige Fotos.

Nach einem kurzen Abstecher zur Kohlemine begaben wir uns über die Aussichtsstrasse (dem Canyon und dem Canyonrand entlang) auf den Weg nach Calgary. Von den vielen Eindrücken erschlagen, genossen wir noch ein feines Abendessen im Steakhouse und gingen danach hundemüde ins Bett.

Geschrieben von Nicole

 

 

316. Calgary (Donnerstag, 13. August 2009)

Für heute war ein Besuch in Downtown geplant. Doch zuerst mussten wir uns mit Fabios Auto beschäftigen. Dieses sprang nämlich heute Morgen nicht mehr an – leere Batterie. Fabio, der von Michelle zur Arbeit gefahren wurde, bat uns die Batterie in der Zwischenzeit wieder aufzuladen. So probierten wir zuerst mit einem mobilen Startgerät unser Glück, mussten dann aber trotzdem das Ladegerät anschliessen. Mit unserem Mietwagen fuhren wir dann in Richtung Innenstadt und trafen Michelle und Fabio zu einem gemeinsamen Mittagessen. Den Nachmittag verbrachten wir in Downtown wo wir unter anderem den Platz besichtigten, an welchem die Medaillen der olympischen Spiele von 1988 verliehen wurden.

Das Nachtessen wurde heute an einem ganz speziellen Ort serviert. Auf über 160 Meter Höhe genossen wir einen atemberaubenden Ausblick auf die Innenstadt von Calgary. Im sich selber drehenden Restaurant verbrachten wir einen ganz aussergewöhnlichen Abend.

Geschrieben von Peter

 

 

317. Calgary (Freitag, 14. August 2009)

Der letzte Ferientag für Sonja und Duri war angebrochen. Doch an herumtrödeln oder ausklingen lassen war nicht zu denken. Bereits um 9.00 Uhr morgens düsten wir in Richtung Shopping Center. Gemütlich bummelten wir durch die Läden und kauften dies oder jenes ein.

Den Nachmittag verbrachten wir mit packen ... ja wir! Denn wir nutzten die Gelegenheit und gaben Sonja und Duri einen vollbepackten Koffer (Sommerbekleidung, Geschenke und Souvenirs) mit in die Schweiz.

Bei einem feinen Abendessen im Montana’s genossen wir die letzten gemeinsamen Stunden ... danach hiess es Abschied nehmen ... Bye bye Sonja und Duri. Ein herzliches Dankeschön für die tolle Reisezeit im Schosse der Familie!!!

Geschrieben von Nicole

 

 

318. Calgary (Samstag, 15. August 2009)

Ich weiss nicht in wie vielen Shoppingzentren ich bis jetzt gewesen bin. Heute war auf jeden Fall das nächste an der Reihe. Michelle, Nicole, Fabio und ich zogen von einem Geschäft zum anderen und tauchten in die Welt des Konsums ab...gekauft hat aber niemand etwas. Wirklich viel mehr lässt sich von diesem Tag nicht berichten, ausser das wir uns ohne meine Eltern wieder etwas alleine vorkommen...

Geschrieben von Peter

 

 

319. Calgary (Sonntag, 16. August 2009)

Eigentlich war ein weiterer Wandertag im Kananaskis-Gebiet geplant. Doch das schlechte Wetter machte uns einen Strich durch die Rechnung. Die ganze Nach und den ganzen Vormittag hatte es durchgeregnet resp. durchgeschneit.

Am späteren Nachmittag düsten wir ins Schänks, eine Sports-Bar, und absolvierten ein Billard-Tournier. Peter und ich gegen Daddy und Michelle. Ich bezeichne mich als ein Greenhorn, während Peter, Daddy und Michelle bereits Erfahrung mit dem Queue aufweisen konnten. Komischerweise gewannen Peter und ich das Tournier .... ja, auch ich konnte eine Kugel versenken.

Danach gingen wir mit Sadie im Canada Olympic Park laufen. Wir schlenderten entlang der Schlitten- und Bobfahrbahn und der unübersehbaren vier Sprungschanzen. Peter schoss wie immer unzählige Fotos.

Geschrieben von Nicole

 

 

320. Calgary (Montag, 17. August 2009)

Diesen Tag habe ich mir schon etliche Male vorgestellt. Heute hatte ich einen Termin bei Doktor Gimbels Augenklinik. Keine Angst, meinen Augen geht es blendend und wenn ich es nicht schon erwähnt habe, meinen Ohren ebenfalls! J Wenn Da nicht das Problem mit meiner Brille wäre. Es ist ja nicht wirklich ein Problem, aber heutzutage kann man seine Augen mit einem Laser soweit korrigieren lassen, dass man keine Brille mehr benötigt. Hier in Kanada ist es etwa nur halb so teuer wie in der Schweiz und zufälligerweise ist die Klinik von Herrn Gimbel nur ein paar Meter von hier entfernt. Herr Gimbel gilt als einer der Pioniere der Augenlaser Behandlung und hat sehr viel Erfahrung auf dem Gebiet. Also kurz gesagt ich war da und liess mich testen ob eine Operation für mich in Frage käme...Das Resultat war eindeutig: Meine Sehwerte würden sich ohne Probleme korrigieren lassen. Und weil ich ja als  sehr spontan gelte, habe ich mich gleich für eine Operation am Mittwoch angemeldet. J

Geschrieben von Peter

 

 

321. Calgary (Dienstag, 18. August 2009)

Shopping, shopping und nochmals shopping. Gibt es für eine Frau einen genussvolleren Tag? Wir streiften durch unzählige Shopping Mall, guckten nach Kleidern, Schuhen, Sonnenbrillen ...

Geschrieben von Nicole

 

 

322. Calgary (Mittwoch, 19. August 2009)

Ich war sehr nervös. Meine Augen-Operation war für 14.00 Uhr geplant. Zuerst waren Nicole und Ich noch etwas einkaufen (Schon wiederL), aber das hat mich noch viel nervöser gemacht. So war ich froh als es endlich Zeit wurde und wir uns in die Klinik begaben. Nach den Zahlungsmodalitäten sollte es dann endlich losgehen aber leider mussten wir noch etwa Zweieinhalb Stunden warten. Natürlich wurde ich noch viel mehr nervöser und bekam dann zum glück eine Beruhigungstablette vor der Operation. Dann nach einer unendlich lange dauernden Wartezeit wurden wir in den Operationssaal gebeten. Es war Herr Gimbel persönlich, welcher mich operieren sollte.

Zuerst musste ich mich auf einen speziellen Liegestuhl legen und darauf wurden mir die Augen mit Tropfen betäubt. Die Operation selber wird bei vollem Bewusstsein durchgeführt. Nachdem die Tropfen ihre Wirkung zeigten, ging es dann auch schon los. Herr Gimbel fixierte mit einer Klammer mein Auge, damit ich es nicht mehr schliessen konnte. (Zuerst war das linke Auge dran). Danach bekam ich ein Gerät aufs Auge, welches mir eine Art Fenster in die Hornhaut schnitt. Bis zu diesem Punkt konnte ich noch alles sehen (Ist ja klar, mein Auge war offen und ich bei Bewusstsein). Aber nach diesem Schnitt war alles nur noch Schwarz und es ging auch sehr schnell. Ich sah verschieden Lichter, auf welche ich mich konzentrieren musste und es stank nach verbrannten Haaren. Schmerzen verspürte ich absolut keine. Lediglich ein leichter unangenehmer Druck war zu spüren. Nach der Laserbehandlung wurde das Fenster wieder zugeklappt und das war’s dann auch schon. Nun folgte das ganze noch mit dem rechten Auge und bald war ich ein sehender Mensch. Natürlich wurden meine Augen zuerst mit Schutzklappen zugedeckt und ich konnte nur ganz verschwommen sehen. Aber schon am Abend merkte ich, dass ich auf Distanz besser sehe als vorher ohne Brille. Die Augen brauchen jetzt einfach ein paar Tage um wieder völlig normal sehen zu können.

Geschrieben von Peter

 

 

323. Sandpoint, USA (Donnerstag, 20. August 2009)

Gespannt begaben wir uns auf den Weg in die Gimbel Klinik. Laut Peters Aussage war sein Sehvermögen super, doch wird dies der Optiker resp. der Augenarzt bestätigen?
Nervös betraten wir die Klinik und wurden rasch von einem Optiker in die entsprechenden Räumlichkeiten geführt. Die Untersuchungen beim Optiker und beim Augenarzt ergaben folgendes positives Ergebnis: Sehstärke beträgt annähernd 100% und wird sich in den nächsten Wochen noch einwenig verbessern.

Beflügelt vom morgendlichen Arztbesuch packten wir am Nachmittag unsere Koffer für den Ausflug nach Sandpoint USA. Am späteren Nachmittag fuhren wir mit vollgestopften Auto und Boot los. Kurz nach 21.00 Uhr erreichten wir die amerikanische Grenze. Mein Vater, Michelle und Sadie (alle kanadische Staatsangehörige) wurden gleich durch gewunken, doch Peter und ich wurden ins Grenzhüüsli zitiert. Dort ging es – wie sooft – ans Formulare ausfüllen. Wieder mussten wir unsere Fingerabdrücke hinterlassen und in eine Logitech-Kamera lächeln. Der Officer musste über Peters altes Visum-Fötali lachen. Damals war seine Rasta-Frisur sein Markenzeichen, heute seine blutunterlaufenen, frisch operierten Augen J.

Spät abends erreichten wir unser Motel in Sandpoint und vielen sogleich todmüde ins Bett.

Geschrieben von Nicole

 

 

324. Sandpoint, USA (Freitag, 21. August 2009)

Früh am Morgen (für uns ist 8.00 Uhr schon recht früh) standen wir auf und machten uns auf den weg. Michelle und Fabio interessierten sich für ein Haus oder ein Grundstück in dieser Gegend. Das war dann auch der Grund warum wir den ganzen Morgen in der Gegend herumkurvten und uns diverse Objekte anschauten.

Der Nachmittag gestaltete sich dann schon etwas entspannter (Zumindest für uns und den Hund) Mit dem Motorboot kurvten wir auf dem nahegelegenen See herum und schauten uns diverse Grundstücke noch von der Seeseite an. Zwischendurch gab es eine kleine Abkühlung im See. Zumindest für Michelle, Fabio und den Hund. Nicole war das Wasser zu kalt und ich durfte wegen meinen Augen noch nicht schwimmen gehen. (Allzu gerne wäre ich natürlich in den See gesprungen... L )

Das Nachtessen genehmigten wir uns in einem „Jack in the Box“. Das ist etwa das gleiche wie MC Donalds aber eben nicht ganz. Geschmeckt hat es trotzdem!

Geschrieben von Peter

 

 

325. Sandpoint, USA (Samstag, 22. August 2009)

Auch heute waren wir ununterbrochen unterwegs. Am Morgen besichtigten wir wieder einige Gebäude der näheren Umgebung von Sandpoint. Danach begaben wir uns auf den Weg zum Besitzer einer Einstellhalle für Boote. Mein Vater möchte seine Rennmaschine in Sandpoint überwintern. Schnell war der Vertrag unterschrieben und wir begaben uns ein letztes Mal auf See.

Dank des gut eingespielten Teams war das Bootli schnell zu Wasser gelassen und wir genossen den ganzen Nachmittag auf hoher „See“ mit bädala, picknicka und umakurva.

Den Abend verbrachten wir in einem gemütlichen Restaurant und feierten den Geburtstag meines Vaters. Der Verzehr an Fleisch war nicht zu überbieten ... nach sehr scharfen Wings als Vorspeise folgten 16 oz. Steaks! Zum Verdauungsprozess möchte ich mich hier nicht äussern J.

Geschrieben von Nicole

 

 

326. Sandpoint, USA (Sonntag, 23. August 2009)

Ein Objekt das Michelle und Fabio gestern gesehen hatten, interessierten Sie ganz besonders. Ein kleines altes Häuschen nicht weit vom See entfernt. So trafen wir uns mit einem Makler auf dem Grundstück und konnten das Objekt in Augenschein nehmen. Damit Michelle und Fabio ungestört mit dem Makler das Haus betrachten konnten, beschäftigten wir uns in der Zwischenzeit mit dem Hund.

Da wir heute noch eine lange Rückfahrt vor uns hatten, gab es nur noch eine kleine Tour mit dem Boot. Dabei fanden wir einen schönen Strandabschnitt wo wir mit dem Boot direkt ans Ufer fahren konnten. Später drehte Fabio mit dem Boot noch ein paar Runden, welche ich vom Land aus fotografierte. Dann war es auch schon soweit und wir mussten den langen Nachhauseweg antreten. Sieben Stunden Autofahrt mit einem Hund zwischen Nicole und mir! Unterwegs sahen wir noch einen riesigen Truck in einer Gegend wo Kohle abgebaut wird. Früher einmal war dies der grösste Truck der Welt. (Ein Rad davon war zweimal so hoch wie ich selber). Spät am Abend erreichten wir Calgary und waren hundemüde. Nur der Hund, welcher die ganze Strecke geschlafen hatte, war jetzt natürlich hellwachJ.

Geschrieben von Peter

 

 

327. Calgary (Montag, 24. August 2009)

Nach einem sehr spannenden Wochenende in den USA gönnten wir uns heute einen erholsamen Tag in Calgary. Den Vormittag verschliefen wir ganz, doch am Nachmittag waren wir wieder voll Energie und stürzten uns in die unzähligen Shoppingzentren von Calgary. Wir waren immer noch auf der Suche nach einem passenden Anzug und knalligen High-Heels. So klapperten wir unzählige Läden ab ... was mir besonders gut gefiel!

Geschrieben von Nicole

 

 

328. Calgary (Dienstag, 25. August 2009)

Shopping, nicht schon wieder L! Doch für die Kreuzfahrt nach Alaska brauchte ich noch dringend einen Anzug und Nicole Schuhe. Bis jetzt sind wir noch nicht fündig geworden und so setzten wir unsere ganze Hoffnung in das neue Einkaufszentrum in Calgary. Erst seit einer Woche eröffnet soll es einmal das grösste Einkaufszentrum in der Gegend werden. Alle die schon Mal im West Edmonton Mall gewesen sind, wissen was gross heisst. Das hier in Calgary wird jedenfalls um einiges grösser werden. 15 Minuten nach unserer Ankunft im diesem Konsumtempel bin ich dann auch schon fündig geworden. Ein super Anzug mit Weste und Krawatte. Eigentlich hätte ich schon Feierabend machen können doch Nicole hatte noch keine Schuhe gefunden. So waren wir für den Rest des Tages auf Schuhsuche. Glücklich und beladen mit vielen Einkaufstaschen mehr (Dafür mit erleichtertem Budget) beendeten wir diesen anstrengenden Tag.

Geschrieben von Peter

 

 

329. Calgary (Mittwoch, 26. August 2009)

Während sich Peter unserer Hompage-Aktualisierung annahm, düste ich wieder durch unzählige Shopping-Mals. Schnell wurde ich auch fündig und kaufte zwei Paar neue Schuhe und sehr delikate Zimtschnecken ... mmmhhh.

Geschrieben von Nicole

 

 

330. Calgary (Donnerstag, 27. August 2009)

Den letzten Tag vor unserer Alaska-Kreuzfahrt verbrachten wir mit Shopping (Schon wieder) und Vorbereitungen. Doch bevor wir morgen das Haus verlassen, mussten wir noch den Rasen mähen(schon wieder?). Das Gras hier in Calgary wächst erstaunlich schnell und so quälten wir den Rasenmäher bis der Akku völlig erschöpft war.

Michelle und Fabio verliessen uns heute Abend um 17.00 Uhr. Mit ihrem Camper werden Sie übers Wochenende in die Berge fahren. So waren wir den ganzen Abend alleine zuhause  und schauten uns noch einen Film an bevor wir ins Bett gingen. Natürlich packten wir noch unsere Koffer. Nur was braucht man wohl alles auf einer Alaska-Kreuzfahrt? Wenn wir zurück sind werden wir es besser wissen. J

Geschrieben von Peter

 
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