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343. Calgary (Mittwoch, 9. September 2009)
Kurz nach 4.00 Uhr morgens startete unser Shuttle-Bus vom Hotel zum Flughafen Fairbanks. Nun hiess es also wieder: Abschied nehmen ... Auf dem kleinen Flughafen (nur 6 Gates) war noch nicht viel los und es gab auch wenig zu entdecken. So kuschelten wir uns auf den Sesseln in Schlafposition und harrten fürs boarding aus.
Vom Flug Fairbanks – Anchorage bekamen wir nicht viel mit, erst bei der Landung öffneten wir die Augen. Auch der Weiterflug Anchorage – Seattle verschlief ich ganz. Peter jedoch widmete sich einem deutschen Krimi – unser letztes Buch L. In Seattle gönnten wir uns ein feines Mittagessen. Wir waren vom Flughafen positiv überrascht und schlenderten gemütlich durch die Terminals. Am Gate angekommen, wandten wir uns an die nette Dame der Fluggesellschaft und stellten ihr eine Frage zu unseren Gepäckstücken (automatische Weiterleitung?). Diese Frage war schnell beantwortet und wir wollten uns auch gleich wieder abwenden, als sie noch unsere Pässe einsehen wollte. Mit einem Lächeln meinte sie, dass wir ausgerufen werden ... wir werden ausgerufen? Nun, in unseren Pässen befand sich noch das USA-Einreiseformular, welches die Fluggesellschaft bei der Ausreise entfernen muss. Uuuffffhhhh ...
Mit einer halbbesetzten Propeller-Maschine düsten wir in Richtung Calgary und bereits nach 1 ½ Stunden setzten wir zur Landung an. Nun ist auch unser letztes Abenteuer zu Ende ....
Geschrieben von Nicole
344. Calgary (Donnerstag, 10. September 2009)
Nach den anstrengenden Tage (Ja Ferien sind anstrengend) genossen wir wieder einmal das Ausschlafen. Wir hatten für heute nichts geplant und deshalb unternahmen wir auch nichts! J Lediglich die Tagesberichte der letzten Tage wurden etwas überarbeitet und die vielen Fotos bearbeitet und abgelegt. Falls sich jemand einmal fragen sollte was wir immer mit dem „Fotos bearbeiten“ meinen, hierzu folgendes: Alle Fotos die wir mit der Spiegelreflexkamera machen, werden im ARW-Format aufgenommen. Das ermöglicht mir später am Computer die Bilder zu optimieren. Natürlich kann man dies auch im JPG- Format noch machen, allerdings hat man im ARW-Format viel mehr Möglichkeiten. Der nächste Punkt der viel Zeit in Anspruch nimmt, ist die Fotos zu beschriften. Mit einem eindeutigen Text markieren wir jedes Bild, damit wir später einmal noch wissen wo das Bild aufgenommen wurde. Zu guter letzt suchen wir uns dann noch die besten Bilder aus und stellen diese ins Internet.
Geschrieben von Peter
345. Calgary (Freitag, 11. September 2009)
Nach einem gemütlichen Vormittag folgte ein hektischer Nachmittag mit Hochzeitsvorbereitungen. Zuerst begaben wir uns in eine Bäckerei. Dort bestellten wir eine Hochzeitstorte ... einen Tag vor dem Ereignis ... last last last minute. Entgeistert schaute uns die Konditorin an und fragte, ob wir uns spontan für eine Hochzeit entschieden haben. Als wir ihr erklärten, dass es sich um die Hochzeit meines Vaters handelte, mussten wir alle lachen J. Danach düsten wir zum Liquor Store und deckten uns mit mehreren Flaschen Champagner ein. Im Wal Mart kauften wir weiteres Hochzeitszubehör wie Champagner-Gläser und Deko-Material.
Innert 4 Stunden erledigten wir all unsere Aufgaben. Normalerweise bräuchte man hierfür einen Tag. Doch irgendwie brachten wir alles auf die Reihe J!
Nach einem hektischen Nachmittag folgte ein gemütlicher Abend. Ausgerüstet mit Bier, Chips und Snacks guckten wir ein Football Game. Die Hektik war wie weggeblasen!
Geschrieben von Nicole
346. Calgary (Samstag, 12. September 2009)
Was für ein Tag. Früh am Morgen machten sich Fabio und ich auf den Weg um die letzten Vorbereitungen zu treffen. Dabei mussten wir eine Torte abholen und abliefern, Einen Anzug abholen, Kleider einpacken und ins Hotel bringen, das Auto waschen, den Hund zu einem bekannten bringen und dann Nicole abholen. Danach hatten wir dann eine knappe Stunde Zeit bis es dann losgehen sollte. Bereit für die Hochzeit fuhren Fabio, Nicole und ich dann los zur Zeremonie. Alle anderen Gäste waren schon vor Ort und warteten nur noch auf uns. Da ich als Fotograf bestimmt wurde, hatte ich natürlich alle Hände voll zu tun. Ich schoss unzählige Fotos vom Brautpaar, den Gästen und der schönen Zeremonie. Das ganze fand im Garten der Zeremonienmeisterin statt. Dabei wurde das Brautpaar offiziell zu Frau und Mann erklärt. Danach ging es ins Haus wo die Vermählung noch schriftlich und bei einem Glas Sekt besiegelt wurde.
Nach dem „Standesamt“ ging es weiter zu einem kleinen Park wo nochmals einige Fotos geschossen wurden. Der Park war nicht weit von einem Bruder von Michelle. Da war auch gleich der nächste Halt eingeplant. Dort wartete schon die riesige Hochzeitstorte, welche Fabio und ich heute Morgen hier abgeliefert hatten. Nebst der Torte gab es noch Unmengen an anderem und vor allem leckeren Essen. Nachdem sich alle die Bäuche voll geschlagen hatten, ging es dann an die Hochzeitsgeschenke. Mit Gedichten, Reden und viel Applaus übergaben die Familienangehörigen ihre Karten und Geschenke. Natürlich war ich auch hier ständig mit der Kamera unterwegs.
Immer noch mit vollen Magen ging es dann zur letzten Destination des Tages. Ein kleiner Teil der Hochzeitsgesellschaft machte sich auf in ein nahe gelegenes Restaurant. Hier wurde uns ein absolut schmackhaftes Nachtessen in 5 Gängen serviert. Mein Gott, ich habe nicht einmal auf dem Kreuzfahrtschiff so viel gegessen! Aber es war so gut, ich konnte einfach nicht widerstehen.
Nach dem Nachtessen machten sich Michelle und Fabio klammheimlich aus dem Staub. Fabio überraschte Michelle mit einer Übernachtung in der Honeymoonsuite in einem Nobelhotel. Die anderen Gäste inklusive uns machten sich gleich darauf auf den Heimweg.
Geschrieben von Peter
347. Calgary (Sonntag, 13. September 2009)
Glücklicherweise konnten wir heute Morgen ausschlafen. Auch Sadie war „hundemüde“ und schlief bis 10.00 Uhr durch. Nach einem kleinen Frühstück und einem kurzen Spaziergang legten wir uns wieder hin. Um kurz nach 15.00 Uhr chauffierten wir das frisch vermählte Ehepaar von ihrem Hotel nach Hause. Sie hatten ihren Hochzeitstag noch gemütlich ausklingen lassen und den heutigen Tag im Spa verbracht.
Am späteren Nachmittag fuhren wir zu Michelles Bruder und packten die restlichen Lebensmittel sowie den Hochzeitskuchen ein. Dabei geschah das Unglück ... mein lieber Daddy liess die Hochzeitstorte fallen. Leider war nichts mehr zu retten!!! Wir alle mussten über sein Missgeschick lachen, doch ihm war das ganze total peinlich ;-).
Den Abend verbrachten wir auf einer Anhöhe ausserhalb Downtowns und genossen einen wunderschönen Sonnenuntergang.
Geschrieben von Nicole
348. Calgary (Montag, 14. September 2009)
Unternommen haben wir heute nicht sehr viel. Das wichtigste Ereignis war allerdings die Nachkontrolle bei der Augenklinik. Ganz nervös auf das Resultat warteten wir dort bis wir an die Reihe kamen. Die Tests waren schnell gemacht und das Resultat überraschte sogar die Augenärztin. In Prozent ausgedrückt sehe ich nun 100 Prozent. Oder in Dioptrien habe ich nun null Komma null Werte. Es ist sehr selten, dass ein Patient nach einer OP so gute Werte hat. Nun habe ich es schwarz auf weiss: Ich habe den Helden-Adler-Gewinnerblick. J
Sonst gibt es für diesen Tag nicht mehr viel zu berichten. Ich war immer noch mit der Nachbearbeitung der Hochzeitsfotos beschäftigt und wäre dies wohl auch noch in den nächsten Tagen sein.
Geschrieben von Peter
349. Calgary (Dienstag, 15. September 2009)
Gleich nach dem Frühstück packten wir unsere sieben Sachen und begaben uns in den Bighill Springs Provincial Park. Nur ca. 20 Kilometer nach der City-Grenze erreichten wir unser Ziel. Hauptattraktion des Parkes sind viele kleine Bäche mit Wasserfällen und Steinterassen, welche mit Gras und Moos bedeckt sind. Auf einem Rundweg erkundeten wir den Park. Wobei sich Sadie immer wieder im erfrischenden Wasser abkühlte. Ein schönes Plätzchen, um sich vom hektischen Stadtleben zu erholen.
Geschrieben von Nicole
350. Calgary (Mittwoch, 16. September 2009)
Die Vorbereitungen für unsere Rückkehr laufen auf Hochtouren. Die neue Wohnung, Telefonanschluss, Versicherungen, Postumleitung, Arzttermine und das wichtigste: ein Job. Während Nicole bereits einen Job auf sicher hat, bin ich noch auf der Suche nach einer passenden Arbeitsstelle. Es gibt vieles zu organisieren und darum bewegen wir uns viel im Internet oder sitzen am Telefon. Dennoch genossen wir einwenig den Tag und waren mit Saide etwas spazieren. Fabio musste heute geschäftlich nach Seattle fliegen und deshalb brachten wir Ihn früh am Morgen an den Flughafen und holten ihn spät am Abend auch wieder ab.
Geschrieben von Peter
351. Calgary (Donnerstag, 17. September 2009)
Der heutige Tag startete im Bowness Park in Calgary. Hier genoss Sadie ein ausgiebiges Bad im Bow River und wir ein ausgiebiges Bad unter der kanadischen Sonne. Schnell wurde es uns zu heiss und wir verzogen uns in das von alten Bäumen bewachsene Parkgelände. Wir erkundeten für beinahe 2 Stunden das Gelände und trafen auf mehrere Schulkinder und einen Schweizer-Fan mit zwei Berner Sennenhunden.
Den Nachmittag verbrachten wir hinter dem Computer und beim Lesen.
Geschrieben von Nicole
352. Calgary (Freitag, 18. September 2009)
Während Nicole und Michelle dem Shoppingfieber erlegen sind, fuhren Fabio und ich zu seinem Wohnmobil. Dieses ist während des Winters auf einem Campingplatz abgestellt. Wir brachten lediglich ein paar Sachen zum Wohnmobil und wollten es noch umparkieren. Leider verabschiedete sich der Rückwärtsgang des Wohnmobils und das Einparkieren gestaltete sich etwas umständlich... J
Nachdem wir das Wohnmobil trotzdem noch in die Parklücke brachten, ging es weiter zum Militärmuseum in Calgary. Auf eindrückliche Weise wird hier die Geschichte des kanadischen Militärs seit den Anfängen mit Indianern und Kavallerie erzählt. Fabio und ich, beide ohne Militärische Erfahrungen, lieben Alles was schiessen kann und haufenweise Benzin verbraucht. Es ist schon interessant in wie vielen Kriegen Kanada verwickelt war und noch ist. Anfänglich wurde überall mitgekämpft wo England und die Queen verwickelt war. Am Schluss waren übersättigt was das Thema Krieg, Knarren, Panzer usw. anbelangt.
Geschrieben von Peter
353. Calgary (Samstag, 19. September 2009)
Ein wunderschöner Indian Summer Tag begrüsste uns heute. Folglich war unsere Entscheidung genau richtig: Wanderung zum Rae Gletscher. Nach einer 1-stündigen Fahrt ins Kananaskis Gebiet erreichten wir unser Ziel.
Der Wanderweg zum Rae Gletscher führte am Elbow Lake vorbei. Es ist eine sehr beliebte Gegend und häufig sind hier Campers, Fischer, Biker und Reiter unterwegs. Am kleinen Elbow Lake gibt es einen bescheidenen Campground, welcher rege von Familien für ein schönes Wochenende in den Bergen benutzt wird.
Unser Weg führte jedoch am See entlang und über eine Anhöhe hinauf. Der Anstieg war nicht so beschwerlich, doch der Zustand des Weges wurde immer schlechter. Lockeres Geröll überall und dazu noch heftige Windböen zehrten an unseren Kräften (Gleichgewicht ade). Schnell krackselten wir über den Kegelrand und suchten hier Schutz. Dabei entdeckten wir ein mit Schnee umgebenes Gletscherseeli. Noch vor 10 Jahren war der ganze Schuttkegel mit dickem Gletschereis bedeckt. Doch nun hat sich der Gletscher (wie beinahe überall) stark zurückgezogen.
Zuhause sprangen wir kurz unter die Dusche und begaben uns für ein feines Abendessen ins Montanas. Leider hatten wir nicht ausgiebig Zeit, wollten wir doch den Kinofilm District 9 nicht verpassen. So düsten wir rasch ins Kinokomplex und genossen einen gemütlichen und spannenden Abend beim Movie. Ein wahrlich spannender Film.
Geschrieben von Nicole
354. Calgary (Sonntag, 20. September 2009)
Das ist schon beeindruckend! Gestern war es noch über 25 Grad Celsius warm und heute ist es mit nur noch 6 Grad Celsius A...kalt. Während der fahrt zum Supermarkt sahen wir sogar den ersten Schnee auf den weit entfernten Rocky Mountains. Ob uns in knapp Zwei Wochen Zuhause auch so ein kaltes Wetter empfängt? Nach dem Besuch im Supermarkt ging es noch in den Walmart. Ich weiss nicht mehr genau wie viel Male ich schon hier gewesen bin aber es macht jedes Mal wieder Spass. Gerade jetzt in der Vorbereitungszeit auf Halloween gibt es ganz lustige Sachen zum bestaunen. Mit Einkaufen müssen wir uns allerdings zurückhalten. Geld wäre noch genügend da, aber der Platz fehlt. Ursprünglich sind wir jemals mit je einem Koffer losgereist. Irgendwann kauften wir uns nochmals zwei zusätzliche Koffer. Diese zusätzlichen Koffer waren randvoll als wir sie meinen Eltern in Hawaii mit Nachhause gaben. Heute bekamen wir leihweise von Nicoles Vater nochmals zwei riesige leere Koffer. Dennoch befürchten wir nicht für alles Platz zu haben.....
Heute Abend probierten wir uns in Rösti kochen. Zu diesem Anlass kamen auch Jeremy und Joline. Jeremy ist der Sohn von Michelle und Joline seine Freundin. Die Rösti gelang eigentlich nicht schlecht, wenn nur nicht die zweite Ladung in den Schüttstein geflogen wäre. (Allerdings konnten wir den grössten Teil wieder retten. Nicole ist gerne bereit näher Auskunft zu geben.)J
Geschrieben von Peter
355. Calgary (Montag, 21. September 2009)
Peter hatte mich heute Morgen ausschlafen lassen. Dies hatte zur Folge, dass ich erst kurz vor Mittag aufstand!!!
Am späteren Nachmittag begaben wir uns auf einen Spaziergang. Wir liefen ins naheglegene Einkaufszentrum und besorgten uns Postmarken. Nun werden wir die letzten Postkarten unserer Weltreise verfassen und nach Hause senden.
Heute Abend war Peter der Chef in der Küche. Es gab sein Leibgericht (eines davon): Kürbisreis. Das Abendessen war vorzüglich.
Geschrieben von Nicole
356. Calgary (Dienstag, 22. September 2009)
Die Temperaturen erreichten heute spitzenwerte. Es war sehr heiss und aus diesem Grunde beschlossen wir an den nahe gelegenen Ghostlake zu fahren. Der aufmerksame Leser wird jetzt feststellen, dass wir schon einmal da waren. Genau, mit meinen Eltern, Fabio und seinem Boot. Allerdings war es letztes Mal nur gerade 10 Grad Celsius warm. Heute fuhren wir mit Michelle und Saide zum See. Diesmal war auch kein Boot dabei und wir beschränkten uns ans Spazieren am See. Für Saide war es eine perfekte Abkühlung.
Fabio musste geschäftlich für die nächsten Tage nach Long Beach verreisen. So gab es für uns am frühen Morgen wieder eine Fahrt an den Flughafen. Langsam sollte ich die Strecke von hier bis zum Flughafen auswendig wissen.
Geschrieben von Peter
357. Calgary (Mittwoch, 23. September 2009)
Bereits vor einigen Wochen haben uns Michelles Eltern zu Kaffee und Kuchen nach Bragg Creek eingeladen. Warum sollten wir diese Einladung ausschlagen, wissen wir doch, dass Milly eine hervorragende Bäckerin und Bragg Creek ein wunderschönes Nest ist.
Am frühen Nachmittag begaben wir uns auf den Weg nach Bragg Creek. Die kleine Ortschaft liegt am Fusse der Rocky Mountains, nur 44 Kilometer westlich von Calgary, inmitten eines Waldgebietes. Leicht gewinnt man den Eindruck, dass sich hier „Hase und Fuchs gute Nacht sagen“. Ein verschlafenes Dorf mit netten Einwohnern (nur ca. 600) und einer grossen Wildtierpopulation (vor allem Hirsche und Rehe). Bragg Creek ist auch als Filmlocation für die Fernsehserie North of 60 bekannt. Auch die neue BBC/Discovery Channel Serie Dinosapien und Filme wie Storm und Killer Image wurden hier gedreht.
Auch das kleine Häuschen von Milly und Don befindet sich inmitten des Waldes. Wir setzten und auf die Terrasse und genossen das schöne Wetter, als Peter plötzlich ein Reh entdeckte. Schnell huschte Don in die Küche und kam mit Brot und Karotten wieder zurück. Allerdings war das Bambi von unseren Fütterungsversuchen nicht sonderlich begeistert und ignorierte uns ganz.
Nach einem kurzen Besuch in Downtown Bragg Creek gab es Millys berühmte Zwetschga Wähia mit Vanille-Eis. Mmmmhhhh .... ein himmlisches Gedicht!
Mit vollen Bäuchen fuhren wir wieder in Richtung Calgary. Auf der Rückfahrt entdeckten wir riesige Rauchwolken am Horizont. Wie wir später aus den Medien entnahmen, handelte es sich hierbei um einen absichtlich und hiermit bewilligten Waldbrand zur Bekämpfung des Borkenkäfers in Canmore.
Geschrieben von Nicole
358. Calgary (Donnerstag, 24. September 2009)
Heute war de letzte Tag für Fabio in Long Beach. Aus diesem Grund nutzen wir(mehrheitlich Nicole) sein Auto noch einwenig aus und gingen einkaufen. So fuhren wir zu uns längst bekannten Einkaufsläden und Outletcenter und durchstöberten nochmals die Regale nach Schnäppchen. Also ich habe langsam die Nase voll vom Einkaufen, meine Frau könnte dies wohl noch Wochenlang so durchziehen. J
Am Abend wartete noch etwas Besonderes auf uns. Zum zweiten Mal, diesmal mit Kamera und Stativ ausgerüstet, erklommen wir den Calgary Tower. Dies wollte ich noch unbedingt vor unserer Heimreise erledigen. So schoss ich einige atemberaubende Bilder von der Innenstadt Calgarys. Nach dem Fotoshooting ging es dann an den Flughafen, wo wir Fabio abholten.
Geschrieben von Peter
359. Calgary (Freitag, 25. September 2009)
Es wurde gestern Abend wieder etwas spät und so schliefen wir heute – berechtigterweise – auch sehr lange aus. Den ganzen Tag relaxten wir draussen auf der Terrasse oder im Haus vor dem Fernseher. Wir sammelten heute genügend Energie für die bevorstehende Geburtstagsparty von Michelles Bruder Dany.
Geschrieben von Nicole
360. Calgary (Samstag, 26. September 2009)
Never touch a running system! Nachdem Fabio und Ich die Haustüren etwas gerichtet hatten, ist wohl etwas schief gelaufen. Durch die Temperaturunterschiede hatten sich Diese etwas verzogen und waren nicht mehr Dicht. Um diese Spalten zu schliessen, versuchten wir die Türen etwas zu richten. Am nächsten Tag war es allerdings etwa 20 Grad Celsius wärmer draussen und so ergab sich ein neues Problem. Die Schlösser gingen nicht mehr richtig. So waren Fabio und Ich den ganzen Tag mit Tür reparieren beschäftigt.
Am frühen Abend gaben wir die Tür-Reparatur-Versuche auf und fuhren zu Denny’s Geburtstagsparty. Mit der ganzen Familie waren in einem italienischen Restaurant verabredet. Ich als Käseliebhaber bestellte mir sogar eine Pizza ohne Käse! Kaum zu glauben, aber vermutlich war das meine erste Pizza seit etwa 20 Jahren! Nach dem Nachtessen verlagerte sich die Partygesellschaft zu Fabio nachhause. Da wurde dann munter weiter gefeiert bis in die frühen Morgenstunden.
Geburtstagsparty
Geschrieben von Peter
361. Calgary (Sonntag, 27. September 2009)
Die Party dauerte bis weit nach Mitternacht. So war es auch selbstverständlich, dass wir uns nicht vor 11.00 Uhr blicken liessen. Den Nachmittag verbrachten wir relaxt mit einem Spaziergang in Rocky Ridge und Fernseh-Schlafen. Am Abend fuhren wir ein weiteres Mal in Richtung Flughafen. Nach einem feinen Abendessen im Montanas verabschiedeten wir uns von Daddy und Michelle. Ein komisches Gefühl, alleine in Kanada zurückgelassen werden. Doch für die nächsten Tage sind wir im Besitze eines Hauses, mehreren Autos ...
Geschrieben von Nicole
362. Calgary (Montag, 28. September 2009)
Langsam wird uns schon einwenig mulmig zumute. In etwa 3 Tagen sind wir wieder Zuhause und unser Abenteuer ist zu Ende. Aber davon liessen wir uns heute nichts anmerken. Wir genossen den sorgenfreien Tag und machten keine grossen Sprünge. Nicole wagte sich nochmals auf eine kleine Shoppingtour während ich zuhause blieb und den Hund hütete.
Geschrieben von Peter
363. Calgary (Dienstag, 29. September 2009)
Den heutigen Tag verbrachten wir wieder hinter dem Computer mit Bilder bearbeiten, Tagesberichte verfassen, Homepage aktualisieren ....
Geschrieben von Nicole
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