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4. Tag Weg von Sydney (Samstag, 4.Oktober 2008)
Früh morgens um 8.00 Uhr klingelte unser Wecker. Es war Zeit um aus der Jugendherberge auszuchecken. Nachdem wir die Koffer gepackt haben und noch ein üppiges Frühstück genossen, verliessen wir die Jugendherberge. Zum Glück erwischten wir nach ein paar Sekunden schon ein Taxi, den es Regnete in strömen. Mit dem Taxi fuhren wir dann zu unserem Autovermieter, welcher nach einer halben Stunde Taxifahrt auch schon erreicht wurde. Bruno, ein ausgewanderter Schweizer zeigte uns dann unser Zuhause für die nächsten 4 Monate: Ein weisser Campervan mit Mikrowelle, Waschbecken, fliessend Wasser Stromanschluss und natürlich einem Bett. Als es dann zur Probefahrt gehen sollte erlebte Nicole Ihren ersten Schrecken. Mann nennt sie Hanselmann*, Hasselmann oder so ähnlich, Sie ist mit ihren 8 ausgestreckten Beinen fast Handgross und sah richtig fürchterlich aus. Vor allem fand Nicole es nicht so lustig dass diese Spinne genau aus der Ecke kam wo wir zuvor unser Gepäck deponierten.
Dann ging es auf eine Probefahrt mit Bruno und dem Camper. Dies war mein erster Schreckmoment: Linksverkehr ist keine Gewöhnungssache, man muss es von der ersten Sekunde an können! Nach ein paar stöhnenden Getriebe-Kratzern war dann auch noch die Handschaltung mit Links gelernt. Es war ja mal klar dass ich mit dem Fahren beginnen sollte. Nicole die ja bekanntlich nicht Links von Rechts unterscheiden kann und gestern in Sydney vergeblich im Zugfahrplan unser Bus gesucht hat war wohl nicht die geeignete Kandidatin für die erste Fahrt. J
Nach der Testfahrt ging es dann noch schnell in ein Einkaufszentrum wo wir noch das nötigste eingekauft haben. Danach ging es dann aber auch los Richtung Norden. Unser Ziel: ein Campingplatz zirka zwei Autostunden nördlich von Sydney. Kurz vor dem Campingplatz war noch eine grössere Stadt namens Newcastle. Eigentlich wollten wir die Stadt umfahren und bei Tageslicht ein Campingplatz finden. Als es dann aber doch schon Dunkel wurde, befanden wir uns inmitten der Stadt und kamen nur mit der Hilfe von Einheimischen wieder raus aus der Stadt. Eine Autostunde später fanden wir trotzdem noch ein Campingplatz. Hundemüde wollen wir jetzt schlafen gehen, es ist stockdunkel aber erst 20.00 Uhr ? …
Geschrieben von Peter
*kleiner Nachtrag: Die Spinne hiess Huntsman, eine braune Huntsman Spinne.
5. Tag in One Mile Beach (Sonntag, 5.Oktober 2008)
Was sind das für sonderliche Geräusche? Es klingt, als befänden wir uns inmitten der Masuala-Halle im Züri Zoo. Mit klitze kleinen Äuglein ziehe in den Vorhang des Campers und entdecke „weidende“ Vögel (eine Papageien-Art). Wow, gleich früh morgens ein erstes Highlight. Der Tag kann ja nur besser werden … Peter jedoch holte mich nach seiner Morgentoilette wieder zurück auf den Boden. Wenige Schritte von unserem Campervan entfernt, befand sich eine Voliere mit diversen farbenfrohen, kreischenden Vögel…. Was soll’s, heute ist Sonntag und … wie spät ist es eigentlich? Was, erst 06.30 Uhr, das kann doch wohl nicht wahr sein. Nun sind wir nach einigen Jahren „büaza“ dem Alltagsstress entflohen (dies bis nach Australien) und bereits um diese unchristliche Zeit hell wach!
Aber auch hier kam mein Tatendrang voll zum Zuge … jetzt hiess es Camper einrichten. Peter bewies einmal mehr seine Tetris-Kenntnisse. Alles fand seinen Platz und ab die Post zum nächsten Campingplatz…
Bereits nach wenigen Kilometern haben wir unser Plätzli gefunden. Am One Mile Beach vergnügen wir uns die nächsten Tage mit bädala, sünnala, Muschla sammla ….einfach d’Seel baumala lo …….
Geschrieben von Nicole
6. Tag in One Mile Beach (Montag, 6.Oktober 2008)
Das Tagesmotto von Heute war wohl: Regen!. Es regnete den ganzen Vormittag und noch bis in den Nachmittag hinein. Dann öffnete sich plötzlich die Wolkendecke und es war wunderbares Frühlingswetter. Bis dahin verbrachten wir den ganzen Tag im Bus. Ich arbeitete an unserem Buchhaltungsprogramm und Nicole gönnte sich eine Mütze voll Schlaf. Doch als die Sonne sich zeigte stürmten wir hinaus und wagten uns auf einen kleinen Spaziergang ins Nachbardorf „Anna Bay“. Nach einem 30-Minütigen Fussmarsch dort angekommen überraschte uns die nächste Schlechtwetterfront. Wir entschlossen uns zur Rückkehr, doch schon auf dem Rückweg begann es zu regnen. Der Regen hielt sich aber in Grenzen und es blieb wohl eher bei einem „Tröpfeln“. Nach 10 Minuten war wieder das schönste Wetter….!?!?!
Geschrieben von Peter
7. Tag in Hawks Nest (Dienstag, 7. Oktober 2008)
Bbbrrr, war das eine kalte Nacht. Sind wir nun in der Schweiz oder in Australien? Leicht unterkühlt und mit starren Knochen öffneten wir die Vorhänge unseres Campers. Welch ein Anblick: Kein Wölkchen am stahlblauen Himmel… Schnell packten wir unsere sieben Sachen und verabschiedeten uns von diesem wunderschönen Campingplatz.
Unser erstes Tagesziel war – wie auch am verregneten Montag – Anna Bay. Frau wäre nicht Frau, hätte sie sich beim gestrigen Spaziergang den Standort aller Lebensmittelgeschäfte genau gemerkt. Also flugs zum IGA (vielen auch aus den USA und Kanada bekannt) und den Einkaufswagen füllen.
Die nächste Sehenswürdigkeit wollten wir um keinen Preis verpassen: The largest moving costal sand mass in the southern hemisphere (ca. 30 Kilometer lang). Bereits nach wenigen Kilometern erreichten wir über mehrere Schlaglöcher einen kleinen Parkplatz. Rucksäcke an, Sonnenhut auf, Sonnenbrille auf die Nase, Wasserflasche on board und los geht’s … wie lange müssen wir noch laufen? … sind wir bald da? … Nach knapp einer halben Stunde erreichten wir den Gipfel einer höheren Düne. Der Anblick dieser Sandlandschaft war unbeschreiblich … leider war jedoch das Mehr weit, weit, sehr weit von uns entfernt. Also was soll’s, Rückkehr antreten….
Nun haben wir unsere Zelte (unser Camper hat jedoch nur ein Vorzelt) in Hawks Nest, einem kleinen Surfer-Dörfchen, aufgeschlagen. Vor unserem Campingplatz liegt die berühmte Bucht „Port Stephens“ – ideal zum Planschen und Delphine beobachten.
Geschrieben von Nicole
8. Tag in Pacific Palms (Mittwoch, 8. Oktober 2008)
Heute früh morgens mussten wir uns zuerst einmal Geld besorgen. Wir hatten keine Ahnung wie dieser Bankomat funktionierte, schafften es aber dennoch uns mit einer „Ration“ Geld zu versorgen. Danach fuhren wir mit unserem „Zuhause“ Richtung Norden. Nach gut 100 Km erreichten wir einen wunderschönen Strand wo wir zugleich nach einem Campingplatz Ausschau hielten. Wir entschieden uns für den „Pacific Palms Resort“- Campingplatz. Als wir uns dort eingerichtet hatten bekamen wir schon bald darauf Besuch von unserem Nachbarn. Mit diesem redeten wir über Gott und die Welt und ich fragte Ihn insbesondere nach Tieren die wir hier in der Umgebung beobachten könnten….Koalas, Kängurus, Schlangen, oder Spinnen? Nichts dergleichen…hier hat es keine speziellen Tiere…..sagte Er uns. Nach dem Gespräch wollten wir auch schon zum Strand aufbrechen, machten aber noch den Umweg zur Toilette. Und plötzlich sah ich Ihn am Strassenrand. Mitten auf dem Campingplatz spazierte ein etwa 1 Meter grosser Leguan gemütlich zwischen den Wohnwagen umher. Eine Familie die gerade am Mittagessen war, ass gemütlich weiter und kümmerte sich überhaupt nicht um die Riesenechse. Wir blieben regungslos stehen und starrten das Viech an, während die Leute uns erzählen wollten wo es zu den Toiletten ging. Sie sagten auch das dieses Viech nur eine „Baby-Leguan“ sei und es noch grössere davon gibt. Gesagt getan, nach 5 Minuten erblickten wir dann auch noch den „grösseren Leguan“. Zu diesem Zeitpunkt löste sich unsere „Starre“ und Nicole konnte dann doch noch ein Foto davon machen.
Danach ging es dann aber schnell zum 100 Meter entfernten Strand. Zum ersten Mal genoss ich ein Bad im doch noch frischen Meerwasser. Als Nicole sich zu mir ins Wasser Gesellen wollte, bemerkte Sie sofort den nächsten ungebetenen Gast. Eine Elster, vermutlich angezogen vom Glitzern der Sonnenbrillen, hüpfte frech zu unserem Liegeplatz. (Nicole wäre sowieso nicht ins kalte Wasser gekommenJ)
Geschrieben von Peter
9. Tag in Forster / Tuncurry (Donnerstag, 9. Oktober 2008)
Die Entscheidung, unseren heiss geliebten Zeltplatz am Elizabeth Beach zu verlassen, viel uns nicht leicht. Aber unser Kühlschrank schrie förmlich nach „füllen, füllen, füllen“. Also, alles zusammenpacken und ab nördlich der Küste entlang in Richtung Stadt.
Nach wenigen Kilometern musste ein „Schmankerl“ her. So überraschte ich Peter mit einem kleinen Ausflug auf den Cape Hawke. Also hiess es wieder, Rucksäcke an, Sonnenhut auf, Sonnenbrille auf die Nase, Wasserflasche on board und los geht’s … Bereits nach einem halben Kilometer „Berggrakseln“ erreichten wir die Aussichtsplattform. Wow … (Bilder sagen – bekanntlich – mehr als tausend Worte J).
Nun musste jedoch wieder ein hübsches Nachtlager gefunden werden (gilt dieser Ausdruck auch für Camper-Besitzer?). Dies ist in Forster / Tuncurry sehr einfach. Campingplatz an Campingplatz, Motel an Motel, Ferienwohnungen an Ferienwohnungen usw. Eine typische Touri-Stadt sowie Erholungsgebiet der businessgeplagten Bevölkerung von Sydney. Die Stadt selbst hat uns nicht wirklich überzeugt, die kilometerlangen, weissen Strände umso mehr. Trotzdem haben wir uns entschieden, morgen weiter in Richtung Norden zu fahren, wir sind und bleiben Landeier J.
Der Kühlschrank war immer noch lehr. Also, einen Abstecher ins Einkaufszentrum von Forster. Da schlägt jedes Frauenherz höher. Einen Shopping-Besuch im Aldi und Kmart sowie ausgiebiges bummeln durch die einzelnen Passagen. Leider liess jedoch unser Budget keine ausschweifende Shopping-Touren zu, schade L.
Am späten Nachmittag gönnte sich Peter wieder ein Bad im „a…kalten“ Pazifik und Frau ein Bad unter der Sonne Australiens!
Geschrieben von Nicole
10. Tag Hallidays Point (Freitag, 10. Oktober 2008)
Die Feuchtigkeit, ein Problem mit dem wir überhaupt nicht gerechnet haben. Ist ja eigentlich auch klar. Wir kochen, essen und schlafen im Auto. Alles Gründe für die auftretende Feuchtigkeit. Oder kommt Sie etwa doch von draussen vom nahen Ozean? Wir wissen es nicht genau. Auf jeden Fall sind unsere Kleider und alles was aus Stoff besteht, jeden Morgen unangenehm Feucht. Gestern packten wir darum unsere Kleider wieder in die Koffer und verschlossen Diese beim Kochen und Schlafen. Heute Morgen dann die Erfolgsmeldung: Die Kleider blieben trocken im Koffer…..wenigstens etwas. Das „Bett“ und die Decke fühlten sich aber trotzdem noch feucht an beim Aufwachen. Ich denke allerdings, je weiter nördlicher wir kommen und je wärmer es wird, nimmt auch die Feuchtigkeit ab. Dann können wir auch mal das Fenster ein Spalt offen lassen, ohne dass Nicole mitten in der Nacht zu einem Eiszapfen erfriert.
Ja, es ist momentan recht kalt in der Nacht. Ich schätze die Temperaturen auf etwa 10 Grad Celsius und am Tag wenn es nicht windet auf etwa 25 Grad Celsius. Aber wenn der Wind bläst, dann wird es schon noch recht kalt. die gefühlte Temperatur liegt dann bei vielleicht bei 18 bis 20 Grad Celsius. Mann kann es mit dem Monat Mai bei uns vergleichen. Es herrscht ja hier in Australien Frühling und die warmen Tage stehen noch vor uns.
Heute leisteten wir uns mal etwas „Luxus“. Wir bezogen ein Stellplatz mit privater Dusche und WC. „Ensuit Site“ nennt sich das hier. Eigentlich ist das ein ganz normaler Campingplatz. Dieser verfügt jedoch über einzelne Stellplätze mit einem kleinen Häuschen nebenan. In unserem Fall hier gibt es gleich 4 solche „Esuite Sites“. In der Mitte dieser Vier Stellplätze steht ein Häuschen dass ebenfalls in 4 Räume aufgeteilt ist. Von jeder Seite gibt es einen Zugang und einer davon gehört jetzt uns für zwei Nächte. Nach Rund einer Woche auf öffentlichen Toiletten ist dass schon der reinste Luxus für uns. J
Geschrieben von Peter
11. Tag Hallidays Point (Samstag, 11. Oktober 2008)
Bereits seit mehr als einer Woche haben wir keine Nachrichten verfolgt, keine Zeitungen gelesen, kein Radio gehört. Haben wir etwas Weltbewegendes verpasst? Definitiv NEIN. Uns geht es blendend, der Camper schnurrt, das Geld liegt noch auf unserem Sparkonto ;-). Natürlich wollen wir uns nicht „ganz“ von der Aussenwelt abschotten. Auf den diversen Campingplätzen wird schnell mit den neugierigen und sehr gesprächigen Oz Kontakt geknüpft. Auch mit unseren Liebsten wird reger multimedialer Austausch gepflegt (SMS, E-Mail, Facebook-Eintrag, Guestbook-Eintrag etc.), sofern das Handy-Netz resp. der Internetzugang funktioniert. Eine Kontaktaufnahme kann aber auch ganz unverhofft geschehen. Diesen Morgen wollten wir unsere Homepage-Seite aktualisieren und wer meldet sich via Skype … Mara & Marcel. Man beachte die Zeitverschiebung (Australien: 10 am = Schweiz: 1 am). Welch eine Freude! Um diese unchristliche Zeit werden natürlich alle möglichen Themen behandelt: Klatsch & Tratsch, Wetter, Politik, Wirtschaft etc. Nun, waren wir wieder mit den neusten News versorgt.
Heute war wieder ein Ausflug auf dem Tagesprogramm. Zuerst sollte der Strand und später der angrenzende Regenwald erkundet werden. Also hiess es Badehose an, Sonnencreme drauf, Sonnenhut auf, Sonnenbrille auf die Nase, Sandwichs schmieren, Rucksäcke an, Wasserflasche on board und los geht’s …. Nach einem kurzen Marsch erreichten wir bereits den wunderschönen Strand Black Head Beach. Das ideale Plätzchen fürs sünnala und picknicka war schnell gefunden. Also Badetuch ausbreiten, Klamotten aus, Fotoapparat griffbereit und nur noch geniessen… Leider nicht sehr lange … Am Horizont zogen dunkle Regenwolken auf. Also schnell das Sandwich verdrücken und ab in den Regenwald. Da trafen wir auf Waldhühner, diverse Vögel und unheimlich grosse Insekten. Ein kleiner Weg führte uns an eine mit Muscheln übersäte Bucht. Mein Sammeltrieb nahm kein Ende…, typisch Nicole. Leider wurden die Wolken immer dunkler und das grollen des Donners übertönte das sanfte rauschen des Meeres. Also Rückweg antreten. Hastig durch den Regenwald und über den Strand zurück in den Campervan. Ein paar Tropfen haben wir trotzdem abbekommen.
Am Abend erfolgte eine weitere Skype-„Sitzung“ mit unseren Verwandten in der Schweiz. Natürlich gab es viel zu palavern ……
Geschrieben von Nicole
12. Tag Old Bar (Sonntag, 12. Oktober 2008)
Heute sind wir etwa 200 Kilometer weit gefahren, obwohl das Ziel nur gerade 20 Km nördlich von unserem Start liegt. Das Problem lag eigentlich daran dass wir ohne Ziel losgefahren sind. Eigentlich haben wir uns nur vorgenommen diese „Flughunde“ zu beobachten und etwas einzukaufen. Wir liessen uns in einem Information-Center in Taree beraten und bekamen noch den Tipp von einem schönen 200 Meter - Wasserfall im Landesinnern.
Das Einkaufen erledigten wir zuerst. Danach fuhren wir nach Wingham zu den Flughunden. Diese sollte man in einem Nationalpark namens „Wingham Brush Nature Reserve“ beobachten können. Dieser Nationalpark ist nicht gerade gross, an seiner breitesten Stelle ist er vielleicht 500 Meter breit. Aber es sollen sich Tausende von diesen „Riesenfledermäusen“ im Park aufhalten. Mitten durch diesen Park führte ein schöner Holzstegweg. Doch an der Stelle wo es zu den Flughunden gehen sollte hing ein Schild: „Temporary Closed…“. Übersetzt hiess es dass der Park vorübergehend geschlossen ist, weil die Flughunde gerade Ihre Jungen am grossziehen seien. Uns hat es schon verwundert wieso an einem Sonntag fast keine Besucher in diesem Park waren. Doch etwas Glück hatten wir trotzdem. Vom Schild vor dem wir standen sahen wir etwa 10 Flughunde auf eine Distanz von 50 Meter an einem Baum hängend. Dann Packte uns die Abenteuerlust und Schwubs waren wir über dem Zaun und 50 Meter weit in der „Verbotenen Zone“. Wir schossen kurz ein paar Bilder und zogen uns darauf auch schnell wieder zurück.
Danach ging es los zu dem Wasserfall. Da passierte ein Highlight! Nicole, die bemerkte dass auf dieser Strasse fast kein Verkehr herrscht, wollte auf einmal mit unserem Bus fahren. Zuerst zögerte ich noch etwas (Dieser Tag ist zu schön um zu sterbenJ), doch danach hielt ich an und liess Nicole ans Steuer. Sie machte das gar nicht schlecht. Ich war nicht besser als ich das erste Mal am Steuer sass. Doch leider hatte Sie Pech mit der Strasse. Nach etwa drei Kilometer änderte sich die Teerstrasse in eine mühsame Schotterstrasse. Auf dieser fuhr Sie dann etwa 45 Minuten lang bis zum Wasserfall. Als wir da ankamen begann es natürlich in Strömen zu regnen. Der Wasserfall war aus meiner Sicht sowieso nichts Besonderes.
Das Problem das wir jetzt hatten waren die Strassen. Falls wir dieselbe Strasse weiterfahren sollten, wären vor uns etwa 2 Stunden Schotterpiste gewesen. Die Alternative: wieder zurück an die Küste. Wir entschieden uns für das kleinere Übel und fuhren zurück zur Küste und fanden einen schönen Campingplatz am Strand von „Old Bar“.
Geschrieben von Peter
13. Tag Harrington (Montag, 13. Oktober 2008)
Die offiziellen Ferien (Herbst- oder Frühlingsferien, wie auch immer) sind vorbei und die Kinder müssen heute wieder die Schulbank drücken. Nun sind die Campingplätze wie leer gefegt. Heute Morgen um 8.30 am waren wir noch 3 Partien auf dem mit über 200 Stellplätzen und Cabins angelegten Campground. Wahrlich ein komisches Gefühl. Einerseits schätzt man die Ruhe und die Privatsphäre, andererseits vermisst man die Action und die abendlichen Unterhaltungen.
Unser heutiges Tagesziel „Harrington“ lag ca. 30 Kilometer nördlich von Old Bar. Das Tagesprogramm lautete: Besuch des Leuchtturms und Spaziergang auf dem Wellenbrecherdamm. Also nichts wie los… Schnurstracks ergriff ich das Steuer. Übung macht – bekanntlich – den Meister. Ja, dieser Linksverkehr hat seine Tücken: Handschaltung auf der linken Seite, Blinker und Scheibenwischer vertauscht …. Die Touris sind hier leicht zu erkennen, bei einer Kreuzung betätigen sie den Scheibenwischer statt den Blinker, so auch ich J
Der Ausblick vom Crowdy Head Leuchtturm war unbeschreiblich. Auf beiden Seiten langer weisser Sandstrand, unter uns die Brandung und im Meer in weiter Entfernung … Wale in Sicht! Schnell war der Feldstecher gezückt und minutenlang aufs Meer gestarrt. Ja, sie zeigten sich von ihrer schönsten Seite (in die Höhe springen, Schwanzflosse zeigen, Fontänen pusten), nur leider sehr weit entfernt.
Am Nachmittag kämpften wir gegen die starke Brise auf dem Wellenbrecherdamm an. Einige Pelikane machten ihre Aufwartung und standen geduldig neben der Fischzerlegungsstelle. Hobbiefischer warfen ihnen ein, zwei, drei Happen zu. Diese „Raubtierfütterung“ musste natürlich fotografisch festgehalten werden.
Geschrieben von Nicole
14. Tag Port Macquarie (Dienstag, 14. Oktober 2008)
„Are you feeding them…Mam?“ Dies waren die Worte des Parkrangers zu Nicole als diese gerade ein Känguru am füttern war. Aber zuerst alles der Reihe nach. Nach unserer ersten Moskito-geplagten Nacht, standen wir früh morgens auf und machten uns gleich auf den Weg nach „Diamond Head“. Dieser Nationalbark in Crowdy Bay liegt direkt an der Küste und sollte angeblich viele Kängurus beherbergen. Nach einer Stunde Schotterpiste sind wir dort an einem Campingplatz angekommen. Überall auf dem Campingplatz lagen faulenzende kleine graue Kängurus herum. Zuerst assen wir noch unser Morgenessen im Camper und danach ging es dann auch sofort auf Erkundungstour. Auf einer Wiese neben dem Campingplatz lagen drei riesengrosse Kängurus. Angeblich waren dies Männchen, welche viel grösser als die Weibchen waren. Ich bin mir sicher, wenn einer von diesen Kerlen aufgestanden wäre, dann wären Diese um einiges grösser als ich gewesen. Das war auch der Grund weshalb wir uns nicht ganz so nahe zu Ihnen getraut hatten. Bei den Weibchen trauten wir uns schon näher ran. Als dann noch eine ältere Dame uns zurief, dass wir keine Angst haben sollen und wir uns ruhig näher trauen sollen, hielt uns nichts mehr auf um die Tiere von näher zu betrachten. Später kam die Dame noch zu uns und brachte zwei Scheiben Toast mit. Sie forderte uns auf die Tiere zu füttern damit Sie näher kommen. Nicole konnte nichts entgegensetzten und fütterte verbotenerweise ein Känguru. In diesem Augenblick hörten wir eine männliche Stimme hinter uns. Der Parkranger(Parkwärter) brummelte etwas im Aussie-Slang vor sich hin und nach ein paar ahnungslosen Achselzucken von Nicole zog dieser auch gleich wieder ab.
Wir fuhren bald weiter nach Port Macquarie. Hier bezogen wir einen Campingplatz und gingen einkaufen. Eigentlich wollten wir noch das Koala-Hospital besuchen, also warteten wir bis es regnete und zogen dann los. Wir sind uns eigentlich schon fasst gewöhnt dass es regnet sobald wir zu Fuss irgendwohin aufbrechen. Also warum nicht gleich zu beginn mit Regen? Nach 10 Minuten Fussmarsch nahm dann der Regen aber derartig zu, dass wir wieder umkehrten und Klitschnass am Camper ankamen. Zum Glück gab es auf diesem Campingplatz gratis Wireless Internet, so konnten wir uns bis Spät in die Nacht verweilen mit den neusten News von Zuhause oder mit der Bearbeitung unserer Homepage.
Geschrieben von Peter
15. Tag Port Macquarie (Mittwoch, 15. Oktober 2008)
Mit dem australischen Wetter sind wir auf Kriegsfuss. Sobald wir zu einem Abenteuer (zu fuss) aufbrechen möchten, beginnt es zu regnen. Nicht sehr vorteilhaft, die nassen Klamotten im Campervan zu trocknen, man erinnere sich an Peters Berichterstattung zum Thema Feuchtigkeit. Leider waren die Wetterprognosen für den heutigen Tag nicht sehr vielversprechend. Doch wir wollten dem Australischen-Wettergott beweisen, wie wetterfest Schweizer sein können.
Heute war Waschtag. Kein freudiges Ereignis für eine Schweizerin. Die australischen Waschmaschinen sind von anno 1800 (es fehlt nur das Waschbrett und der Zuber). Hier eine kurze Erklärung: Viele Waschmaschinen waschen nur mit kaltem Wasser, ein Waschgang dauert max. 30 Minuten …. Wie soll da die Wäsche sauber werden??? Aber als Touri hat man sich den Gepflogenheiten des entsprechenden Landes anzupassen. Also, schnell zur Rezeption unsers Campingplatzes und rasch nachgefragt, wo sich eine Laundry mit „normalen“ Waschmaschinen befindet J. Unsere erste australische Laundry-Erfahrung war sehr spannend. Ein sehr geduldiger und gesprächiger Angestellter führte uns ins australische Waschmaschinen- und Tumbler-Leben ein.
Als wir die Laundry verliessen, begann es zu regnen …
Am Nachmittag stand der Besuch des Koala Hospitals auf dem Programm. Port teilt seine schönen Eukalyptusbäume mit einem Wahrzeichen Australiens, dem Koala. Leider wurden durch die Wohnbedürfnisse der Menschen die Landrechte der kleinen Kerlchen immer mehr reduziert. Auf der Suche nach ihren verlorenen Oasen enden viele Koalas hier im Koala Hospital. Freiwillige Helfer päppeln mit viel Geduld und Herzblut die schwerverletzten Koalas wieder auf. Nach erfolgreicher Behandlung werden sie in ihr Revier – in die Freiheit – zurückgebracht. Die Schicksale dieser kleinen putzigen Tierchen sind sehr bewegend.
Als wir das Koala Hospital verliessen, begann es wieder zu regnen …
… Nun herrscht auch ausserhalb des Campervans eine unangenehme Feuchtigkeit J.
Geschrieben von Nicole
16. Tag Ballina (Donnerstag, 16. Oktober 2008)
Heute Morgen war das Wetter noch immer nicht wirklich gut. Nun, es regnete wenigstens nicht. Und was kann man an so einem Tag tun wenn man zusätzlich noch dem Zeitplan hinterher hinkt? Genau…Autofahren! So fuhren wir von Port Macquarie direkt nach Ballina. Die 350 Kilometer lange Strecke teilten wir uns auf. Zuerst ich eine Hälfte, dann Nicole eine Hälfte. Mittendrin gab es noch Verpflegung à la MCDonalds. Da bestellte ich seit Jahren wieder einmal etwas anderes als ein MC Chicken Burger und was passierte dann wohl? Genau, der Burger hatte Käse drin. Da mich als Schweizer ja kein Käse interessiert war dies natürlich ein Problem für mich. Es gab dann halt ein Sandwich aus unserer Camperküche. Dieses Schmeckte übrigens genau so gut wie ein Burger ohne Käse.
Das Autofahren war nicht so Spektakulär. Wir fuhren auf einem Highway Richtung norden. Einmal konnte man 100 Km/h fahren und ab und zu nur 40 Km/h. Die Strasse führte teilweise mitten durch Dörfer, war Teilweise zweispurig, dann wieder dreispurig oder manchmal sogar vierspurig. Es gab Baustellen, Ampeln oder Brücken die für Schiffe hochgefahren und wir zum Warten gezwungen wurden. Der Belag war Meistens recht gut, so wie bei uns in der Schweiz, und Teilweise hiess es „Loose Surface“ was soviel bedeutet wie keine Oberfläche….Schotterpiste. Es gab Warnschilder für Kängurus, Koalas, Enten, Hirsche oder für Pferde.
In Ballina angekommen war das Wetter noch immer nicht besser, wir dafür um 350 Kilometer älter.
Geschrieben von Peter
17. Tag Broken Head (Freitag, 17. Oktober 2008)
Nachtrag zum 14. Tag in Ballina: Peter entdeckte spätabends einen kleinen „Körperbersucher“. Eine Zecke hat sich an seinem Oberarm festgebissen. Natürlich mussten wir schnell in unserem dicken Reiseführer nachgucken, was es sich mit den australischen Zecken auf sich hat. Entwarnung! Alles halb so schlimm!
Heute war nicht mein Tag. Ein australischer Virus hat sich in meinem Körper eingenistet. Dieser macht sich bereits um 5 Uhr morgens mit einem Bauchgrummeln bemerkbar. Mehrere Toilettenbesuche waren die Folge. Bemerkung: alles auf einer öffentlichen Toilette auf unserem Campingplatz ;-( . Natürlich musste es auch noch die ganze Zeit regnen … Der australische Wettergott meint es wohl immer noch nicht gut mit uns.
Unser heutiges Tagesziel „Broken Head“ bei „Bayron Bay“ lag ca. 20 Kilometer in nördlicher Richtung. Nach ca. einer halben Stunde fahrt, fanden wir einen wunderschönen zwischen Regenwald und Beach gelegenen Campingplatz.
Bitte entschuldigt den kurzen Tagesbericht, aber mein Bauchgrummeln macht sich wieder bemerkbar …..
Geschrieben von Nicole
18. Tag Broken Head (Samstag, 18. Oktober 2008)
Der heutige Tag stand ganz im Namen Nicole. Sie hat heute nämlich Geburtstag. Ironischerweise steht zurzeit der weibliche Planet Venus in Ihrem Sternzeichen Waage. Nachdem wir am Morgen früh das schöne Wetter bemerkten, hielt uns nichts mehr im Camper. Natürlich habe ich Ihr am Morgen schon als erster gratuliert. Nach dem üblichen Frühstück gingen wir zuerst auf Entdeckungstour rund um den Campingplatz. Es war ein schöner Weg durch den Regenwald und an den Klippen des Strandes vorbei. Ganz zufällig sahen wir wieder ein paar Wale vor der Küste. Nach dem Spaziergang ging es dann an den Strand für ein Sonnenbad. Nicht nur in der Sonne wurde gebadet, nein, diesmal kam auch Nicole zum ersten Mal ins Wasser. Nach den ersten Minuten im Wasser musste auch Sie zugestehen, dass das Wasser gar nicht mehr kalt ist. Wir badeten und kämpften uns durch die Teilweise doch sehr hohen Wellen an.*
Nachmittags packten wir unseren Kram zusammen und fuhren mit dem Camper nach Bayron Bay. Ein nettes „Alt-Hippie-Dörfchen“ zirka zwei Kilometer nördlich von unserem Campingplatz. Zuerst fuhren wir zum Leuchtturm und genossen am östlichsten Punkt von Australien eine atemberaubende Aussicht. Danach schlenderten wir durch das Dörfchen und hielten schon mal Ausschau nach einem geeigneten Restaurant für das Nachtessen, denn an Nicoles Geburtstag wollten wir nicht selber kochen. Kurz darauf war es auch schon gefunden. Das Nachtessen selber war super! Eine Riesenportion gefüllte Tortelini für Nicole und sehr viel Fleisch für mich! Danach gingen wir zurück zum Campground und versuchten unsere Verwandten via Skype zu kontaktieren. Leider war unser Internet-Volumen für diesen Tag schon aufgebraucht. Noch mehr Internetzeit war zu teuer und meine bescheidenen Hackerversuche blieben auch erfolgslos. Also genossen wir noch ein Hörbuch bei einer Flasche Wein und gingen dann bald schlafen.
* Ein Tag später las ich in einer Zeitung, dass an dem Strandabschnitt an welchem wir badeten etwa zur gleichen Zeit Drei viermetergrosse weisse Haie gesichtet wurden. Letztes Jahr im Oktober wurde am gleichen Strand eine Frau von einem Weisen Hai angegriffen und verletzt. (Zum glück gibt’s bei uns Zuhause nur grosse weisse Hunde…besser gesagt schwarzweisse J !)
Geschrieben von Peter
19. Tag Helensvale (Sonntag, 19. Oktober 2008)
Heute mussten wir schweren Herzens Abschied von unserem heiss geliebten Campingplatz nehmen. Ja, die Region um Bayron Bay hat uns so verzaubert, dass wir uns mehrmals verfuhren. Irgendwie führen hier alle Wege nach „Bayron Bay“. Endlich auf dem Highway angelangt, hiess es auch bye bye New South Wales und welcome to Queensland. Mit der Überquerung der „Kantons“-Grenze mussten auch die Uhren um eine Stunde zurückgestellt werden. Erklärung: Queensland hat noch nicht auf Winterzeit (oder ist es Sommerzeit?) umgestellt, wie auch immer …. Eine Stunde zurück heisst: -8 Stunden zur Schweiz.
Kurz nach der Grenze verliessen wir den Highway und tuckerten durch Gold Coast – die Feierecke Australiens (vgl. mit Ballermann auf Mallorca). Schwindelerregende himmelhohe Apartmentblocks und riesige Einkaufszentren säumen den 35 Kilometer langen Sandstrand. Die grosse Anziehungskraft geht natürlich von Sand, Brandung und Nachleben aus.
Zwischen Mitte November und Mitte Dezember fallen während der Schoolies Week Zehntausende Schulabgänger über die Gold Coast her. Sie entfesseln eine einmonatige Party!
Seit mehreren Jahren steigt hier der von vielen als grösste Party Queenslands bezeichnete Event: das australische Rennen der IndyCar Series. Die Strassen verwandeln sich in eine Rennstrecke, über die einige der schnellsten Autos der Welt rasen – die Piloten beschleunigen ihre Maschinen auf über 300 km/h. Dieser Event findet dieses Wochenende statt. Die Strassen wurden bereits abgesperrt. Doch im Vorbeifahren konnte ich einen Blick auf die Rennmaschinen werfen!
Aber uns hat diese Gegend überhaupt nicht gefallen. Viel zu aufdringlich und zu geschmacklos!!!
Zum Glück führte unser Weg weiter … in Richtung Themenparks. Juppii, ich liebe wilde rides und grosse loopings. Da ist ein Besuch eines Themenparks Pflicht. Doch welcher soll es sein: Movie World, Dreamworld, Wet’n’Wild, Sea World ...? Ich, das Geburi-Kind, entschied mich für: Dreamworld. Nun kann ich den morgigen Tag nicht mehr abwarten … bibber, bibber J.
Spät abends versuchte Peter mit dem Handy in die Schweiz zu telefonieren. Nur ein Test-Anruf. Dieser kostete ihn stolze Fr. 30.-- für ca. 10 Minuten!!! Zukünftig wird nur noch via SMS kommuniziert.
Geschrieben von Nicole
20. Tag Helensvale Dreamworld (Montag, 20. Oktober 2008)
Das heutige Tagesmotto war Terror of Horror oder Horror of Tower…nein Tower of Terror! Wir besuchten einen australischen Vergnügungspark. Jetzt wo ich mich an das Schlafen im Bus gewöhnt hätte und ich die Nächte ganz durchschlafen könnte, werde ich jeweils morgens von der Hitze geweckt. Auch heute Morgen war es heiss und wir sind um ca. 7.30 Uhr freiwillig aufgestanden. Kein Problem, wir wollten sowieso früh los und fuhren nach dem Morgenessen mit dem Taxi zu dem Vergnügungspark. Im Vergleich zum Europapark war es allerdings ein eher kleiner Park. Dafür waren die Eintrittspreise in der Höhe von 55 SFr.- doch in der oberen Region anzusiedeln! Ein paar Bahnen hatten es aber in sich! Da war zum Beispiel der „Tower of Terror“. Man Beschleunigte in zirka 2 Sekunden Waagrecht in einem Wagen auf etwa 130 Km/h. Dann nach etwa 100 Metern ging die Strecke senkrecht einen Turm hoch. Als danach die Erdanziehungskraft wieder die Überhand gewann, ging es dann nach einem kurzen Augenblick der Schwerelosigkeit wieder Rückwärts den Turm hinunter und wieder zurück zum Start. Das ganze Vergnügen dauerte nicht länger als 15 Sekunden. In Sachen Adrenalin schätze ich diese Bahn sehr nahe an der Silverstar im Europapark ein! Eine weitere etwas kleinere Attraktion war der „Vortex“ ganz treu dem Motto „klein aber fein“. Im Prinzip fast wie eine riesige Waschmaschine. Man Stieg ein und Stand am Rand der „Trommel“ welche in diesem Fall Waagrecht stand. Dann begann sich diese zu drehen. Im richtigen Moment konnte man sich dann umdrehen und man klebte Kopfüber an der Wand und fiel nicht mehr an den Boden. Die Zentrifugalkraft war sogar so gross dass man sich fast nicht mehr bewegen konnte. Alles in allem hat es trotzdem einen Riesenspass gemacht.
Das Highlight des Tages erlebten wir allerdings wieder auf dem Campingplatz. Wir beobachteten Fledermäuse welche über den Campingplatz Richtung Sonnenuntergang flogen. Zuerst sah ich ein paar Dutzend. Der Strom der Fledermäuse riss aber nicht ab. Überall waren Sie. Ich übertreibe nicht aber es müssen Tausende gewesen sein.
Geschrieben von Peter
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